SKN Frauen in Statzendorf gegen SK Sturm Graz

Neulengbachs Trainer Mario Graf ist vor dem Spiel gegen FFC Vorderland zuversichtlich. - Foto: SVN
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FUSSBALL. Im Rahmen der achten Runde der Bundesliga-Frauen geht es für die zehn Teams am Wochenende um wichtige Punkte vor der Winterpause.

In der Fladnitztal Arena in Statzendorf steigt am Sonntag das Saison-Duell zwischen den UEFA Women’s Champions League-Teilnehmern SKN St. Pölten (1.) und SK Sturm Graz (3.). Dass beide Teams international bereits die Segel streichen mussten, tut der Spannung keinen Abbruch. Die sportliche Leiterin der „Wölfinnen“, Liese Brancao, ist vor der Qualität des Gegners gewarnt: „Sturm zählt immer noch zu den gefährlichsten Mannschaften der Liga. Unsere Verletzungssorgen sind zum Glück mittlerweile weniger geworden.“ Die Grazerinnen haben nach anfänglichen Schwierigkeiten einen Lauf gestartet und trauen sich eine Überraschung zu. „Wir machen ständig weitere Schritte nach vorne, setzen immer mehr Trainingsinhalte im Spiel um“, ist Trainer Christian Lang vor dem Spitzenspiel zuversichtlich.

FFC Vorderland harte Nuss für Neulengbach

Aufsteiger FFC Vorderland (5.) ist zweifelsfrei eine der größten Überraschungen der bisherigen Saison. Zwei Runden vor der Winterpause ist die Elf von Trainer Bernhard Summer mittlerweile in die obere Tabellenhälfte vorgedrungen. Mit einem Sieg im Heimspiel gegen den SV mantlik kainz Neulengbach (4.) könnten die Vorarlbergerinnen sogar auf Rang vier vorrücken. Summer bleibt dennoch ruhig und drückt ein wenig auf die Euphoriebremse: „Ziel ist und bleibt der Klassenerhalt. Es wäre deshalb wichtig, den Herbst unter den ersten fünf abzuschließen.“ Neulengbach fährt trotz der jüngsten 2:4-Niederlage gegen den SK Sturm Graz als leichter Favorit ins „Ländle“. „Bei Vorderland zu punkten ist nicht einfach“, so Trainer Mario Graf vor dem dritten Spiel binnen neun Tagen.

Am vergangenen Wochenende holte Schlusslicht LUV Graz gegen Altenmarkt (1:1) den ersten Punkt der Saison. Nun soll es beim Gastspiel bei Union Kleinmünchen (6.) auch endlich die „Sieg-Premiere“ geben. „Vielleicht starten wir in den letzten Herbstrunden ja sogar noch einen kleinen Lauf“, hofft Trainer Thomas Rupp, bei dessen Team „die Zuversicht zurückgekehrt“ ist. Selina Mandl wird den Grazerinnen voraussichtlich weiterhin fehlen. Die Oberösterreicherinnen greifen hingegen erstmals in dieser Saison nach einer Top-5-Platzierung. Dafür braucht es jedoch zumindest einen Punkt. „Wir hoffen, dass unser Team diesmal auch gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte eine gute Leistung zeigt“, so Sektionsleiterin Andrea Binder nach dem 2:2 gegen Topteam USC Landhaus in der Vorwoche.

Der SKV Altenmarkt (7.) verfügt auch in dieser Saison einmal mehr über eine der besten Abwehrreihen der Liga. Die mangelnde Chancenauswertung ist hingegen der Grund, warum die Elf von Trainer Kurt Hoffer nach wie vor im unteren Mittelfeld platziert ist. Im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den FC Südburgenland (8.) ist am Sonntag daher Effizienz gefragt. Bettina Pfleger fehlt den Niederösterreicherinnen. Bei den Gästen steht Trainer Michael Erhart der gesamte Kader zur Verfügung. „Ein Sieg vor der Winterpause wäre ideal, um sich ein wenig absetzen zu können“, sind sich beide Trainer einig.

ÖFB Frauen Bundesliga, 8. Runde
Samstag, 4. November
12:00 Uhr FFC Vorderland : SV mantlik kainz Neulengbach
14:00 Uhr Union Kleinmünchen : LUV Graz

Sonntag, 5. November
11:30 Uhr SKV Altenmarkt : FC Südburgenland
12:00 Uhr SKN St. Pölten Frauen : SK Sturm Graz
12:00 Uhr FC Bergheim : USC Landhaus

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