Erst nach der Pause rollte der SKN-Express

Starke leistung von Thomas Vollnhofer im Testspiel gegen Györ. - Foto: Vienna
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FUSSBALL. Auf dem Platz von Daxbachers Stammklub Statzendorf schlug der SKN St. Pölten den ungarischen Aufsteiger FC Györ 3:0.

SKN St. Pölten – FC Györ  3:0 (1:0). – SKN: Riegler (46. Vollnhofer); Dober (46. Grasegger), Petrovic, Heerings (46. Huber), Santana; Brandl, Mader (46. Ambichl); Lumu (46. Stec), Thürauer, Schütz (46. Hartl); Segovia. – Tore: Brandl (35.), Segovia (54.), Thürauer (57.). – Auf dem Sportplatz des ASV Statzendorf, dort, wo Karl Daxbacher als kleiner Knirps seine Karriere begann, die ihn auch in das Österreichische Fußball-Nationalteam führte, wurde der SKN-Cheftrainer vor dem Spiel  gegen den FC Györ durch die Hauptgruppe Spitzenfußball des NÖFV zum Trainer des Jahres geehrt.


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Das Trainerduo Daxbacher – Fallmann bot gegen die Ungarn gleich drei Neuverpflichtungen sowie Testpiloten Miguel Santana auf. Aus diesem Grund merkte man auch in den ersten 45 Minuten deutlich die Abstimmungsprobleme. Vor allem in der Vorwärtsbewegung fehlte die letzte Präzision, wodurch klare Torchancen absolute Mangelware waren. Dennoch ließ man gegen die sehr früh attackierenden Ungarn besonders in der Defensive nichts zu Schulden kommen und hielt deren Offensive weitestgehend in Schach. Goalie Christoph Riegler musste nur einmal sein ganzes Können aufbieten, um gegen den durchbrechenden Stürmer der Gäste zu klären (20.).

Somit vergingen 35 tor- und überwiegend ereignislose Minuten, ehe sich der SKN doch entscheidend durchsetzen konnte: Nach einer Kombination über Lumu und Thürauer kam Peter Brandl an der Strafraumgrenze zum Ball und versenkte diesen mit einem satten Schuss ins lange Eck zur  Führung (35.).

Nach der Pause bot sich den gut 200 Zuschauern dann ein komplett anderes Bild – die Wölfe waren nun endlich in der Partie angekommen und schnürten den Gegner zu Beginn des zweiten Durchgangs in deren Hälfte ein. Diese Dominanz führte letztendlich auch zu guten Einschussmöglichkeiten. Erst eroberte Kapitän Lukas Thürauer im Forechecking den Ball, legte quer auf Daniel Segovia und der ließ sich im Eins gegen Eins mit dem gegnerischen Torwart nicht zweimal bitten (54.). Nur drei Minuten später sorgte der Kapitän endgültig für klare Verhältnisse: Einen gut gefahrenen Konter über mehrere Stationen verwertete Thürauer 3:0 (57.).

In der Folge war es zweimal  Keeper Thomas Vollnhofer zu bedanken, dass die Null hielt: Zunächst konnte er einen Freistoß über die Latte drehte (67.), danach behielt er im Duell mit einem Ungarn die Nerven   (73.).

Weiter geht´s nun am nächsten Mittwoch, wo man sich beim SAP No Limits Project Cup in Krems mit dem SV Horn und dem FC Imabari messen wird.


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