Keine Punkte für Horn und Wiener Neustadt

Florian Sittsam erzielte für Wr. Neustadt den Ehrentreffer gegen die Jungbullen. - Foto: SCWN
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FUSSBALL. Ein rabenschwarzer Freitag für die NÖ-Klubs in der Ersten Liga: Horn und Wiener Neustadt verloren und liegen am Tabellenende.

Austria Lustenau – SV Horn 2:1 (0:1). – SV: Petermann; Denner, Havenaar, Bortel, Takougnadi (84. Arai), Juric, Varela, Pranjic (63. Sakaki), Zatl, Yajima (72. Vallci), Sulimani. –  Tore: Krainz  (70.), Wießmeier (76.); Bortel (17.). – Mit den neuen Heimdressen im Gepäck, die ausgerechnet in der Ferne zum ersten Mal zum Einsatz kommen sollten, machte sich die Mannschaft zum zweiten Auswärtsspiel in Folge auf eine weite Reise. Im Vergleich zur Vorwoche gab es eine Änderung in der Startelf. Coach Hamayoshi konnte in Lustenau wieder auf Innenverteidiger Milan Bortel zurückgreifen, der den Platz von Albert Vallci an der Seite von Kapitän Nikki Havenaar einnahm.

Im gut gefüllten Reichshofstadion legten beide Mannschaften engagiert los und boten sich vor allem in den ersten zehn Minuten einen offenen Schlagabtausch. Wenig später kam es dann auch zur ersten Großchance der Partie, als sich Dwamena gegen Havenaar durchsetzte und alleine auf Petermann zulief. Doch statt zu schießen, entschied sich der Stürmer für einen Querpass, der jedoch nicht beim Mitspieler landete. Im Gegenzug machte es Sky Go Erste Liga-Debütant Milan Bortel besser und netzte etwas kurios zur 1:0-Führung ein.

Im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel am Spielverlauf. Weiterhin drückten die Vorarlberger vor heimischen Publikum auf das 1:1. In der 57. Minuten scheiterte die Austria zwar nochmals am Aluminium, ehe etwas später der eingewechselte Krainz genauer zielte und den Ball mit einem satten Schuss im Tor versenkte.

Sieben Minuten später kam es für Juric & Co noch schlimmer, als Wießmeier zentral vor dem Tor nur mehr die Kugel an Petermann vorbei im Tor unterbringen musste. Somit hatten die Lustenauer eine viertel Stunde vor Schluss die Partie gedreht.

Obwohl die Niederösterreicher nochmal alles versuchten, konnte die zweite Niederlage in der zweiten Auswärtspartie nicht mehr abgewendet werden. Doch die Mannschaft ist sich sicher, dass nächste Woche mit zahlreicher Unterstützung in der Waldviertler Volksbank Arena der erste Sieg eingefahren wird.

Keine Chance gegen die Jungbullen

Wiener Neustadt – FC Liefering 1:4 (1:1). – SCWN: Schierl; Mally, Pfingstner, Sittsam, Harrer; Duran; Stefel (46., Rusek), Djuric, Ebenhofer (73., Gschweidl), Hütter (68., Fischer); Maderner. – Tore: Sittsam (19.); Berisha (28., 49., 68.), Tetteh (83.). – Die Jungbullen haben seit Jahren in der Meisterschaft zwei Gesichter: Einmal sind die Salzburger in blendender Spiellaune und nahezu unangreifbar, ein anderes Mal quälen sie sich ohne Konzept über den Platz und sind um Klassen schlechter. Der SC Wiener Neustadt „erwischte“ die erste Version und erlitt eine dementsprechend klare Niederlage.

Dabei gingenn die Niederösterreicher ziemlich selbstbewusst in Spiel. Ausgerechnet in dieser Phase, als die Salzburger stärker wurden, gingen die Gastgeber in Führung: Florian Sittsam (19.) netzte per Kopf zum 1:0 nach einer Standardsituation ein.

Selbstverständlich waren die Jungbullen jetzt noch heißer auf ein Tor und zeigten das auch mit ihrer offensive Spielweise. In Minute 28 war es dann soweit: Mergim Berisha wurde nicht entscheidend attackiert und traf von der Strafraumgrenze zwischen Schierl und Stange ins Netz. Auch in den Minuten danach versuchten die Salzburger den Druck aufrechtzuerhalten.

Der FC Liefering legte in Hälfte zwei einen perfekten Start hin: Berisha brachte die Gäste nach Schlager-Flanke mit 2:1 in Front. Umso schwerer wurde es für die Wiener Neustädter selbst in der Offensive aktiv zu werden. Nachdem der Schock nach dem Gegentor verdaut war ging bei den Blau-Weissen wieder etwas mehr nach vorne, allerdings ohne konkret gefährlich zu werden.

Auf der anderen Seite blieben die Bullen stets gefährlich. Das zeigte Berisha in der 68. Minute der sein drittes Tor an diesem Abend erzielte. Auch danach war die junge Elf aus Liefering die spielbestimmende Mannschaft. Die Truppe von Chefcoach Rene Wagner war zwar bemüht, doch letztendlich ohne den nötigen Nachdruck. In der 83. Minute machte Samuel Tetteh mit einem direkten Freistoß zum 4:1 den Deckel drauf.

Spielstände der zweiten Runde ab 18.30 Uhr:

SV Kapfenberg – Wacker Innsbruck 1:1 (1:1). – Tore: Meusburger (71.); Arimany (79.)

LASK – BW Linz 2:1 (1:0). – Tore. Luckeneder (45.+2, 57., Pellegrini (83.).

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