Die Admira in NÖ-Derby gegen den SKN Favorit

Peter Brandl war gegen die Wiener Austria ein Aktivposten des SKN St. Pölten. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. SKN-Trainer Karl Daxbacher sah Admira gegen Liberec in der Südstadt und zog daraus seine Schlüsse für das Derby in der NV Arena.

Das jüngste Duell der beiden NÖ-Teams  fand erst im April statt. Da trafen die Südstädter im ÖFB-Cup-Halbfinale auf die Wölfe und zogen mit einem 2:1-Sieg ins Pokalfinale ein. Die anderen Begegnungen liegen schon einige Jahre zurück. Damals spielten beide Teams noch in der zweithöchsten Spielklasse. Die Bilanz spricht klar für die Admira: In den letzten fünf Liga-Spielen gab es vier Siege und nur eine Niederlage.

Zahlen, die vor dem Derby am Sonntag für den SKN-Trainer Karl Daxbacher keine Relevanz haben. „Es ist einfach nur schade, dass wir uns für die vor allem kämpferisch tolle Leistung in der letzten Partie gegen die Austria nicht belohnt haben“, schüttelte Cheftrainer Karl Daxbachernach der bitteren 1:2- Niederlage zum Saisonauftakt den Kopf: „Aber in erster Linie nehmen wir natürlich das Positive aus der Partie mit – wir können mit den Top-Teams in Österreich mithalten, sind auf Augenhöhe.“

Das war man ja auch schon im Semifinale des „ÖFB Samsung Cup“ in der vergangenen Saison gegen die Admira. Auch damals fehlte am Ende wenig. Vor allem das Glück des Tüchtigen. „Das werden und wollen wir uns aber erarbeiten“, schmunzelt Daxbacher, der dem großen NÖ-Derby gegen den Lokalrivalen aus der Südstadt durchaus optimistisch entgegenblickt: „Mit der Admira kommt eine enorm starke Mannschaft in die NV Arena. Das hat sie nicht nur in der letzten Saison gezeigt, sondern auch jetzt bei ihren Auftritten in der Europa League. Aber natürlich wollen wir jetzt den ersten Sieg einfahren.“

Für dieses Unterfangen wird unser Trainergespann seine Elf allerdings ein wenig umbauen müssen. So fällt zum Beispiel Goalgetter Daniel Segovia mit einem Muskelfasereinriss in der Hüfte aus. Für ihn wird wohl Neuzugang Kevin Luckassen an vorderster Front stürmen. Auch die anderen Neo-Wölfe scharren übrigens schon in den Startlöchern. „Die Burschen sind allesamt voll motiviert und langsam aber sicher im Wolfsrudel angelangt“, ist Daxbacher happy, dass sich seine Neuen immer mehr integrieren und auch die Fußball-Philosophie der Wölfe aufnehmen: „Es ist gut, dass wir jetzt wieder mehr Möglichkeiten haben, der Kader wird langsam aber sicher breiter. Genau so, wie wir uns das vorstellen.“

Admira kehrt an „internationale Heimstätte“ zurück

Wenige Tage nach dem Auftritt in der Europa League gegen Liberec  – die Tschechen gewannen in der Südstadt 2:1 –  muss Admira schon wieder in der Bundesliga antreten. Diesmal geht es gegen den Bundesliganeuling aus der NÖ Landeshauptstadt St. Pölten in einem mittlerweile vertrauten Stadion: Der NV Arena. Die Mannschaft von Trainer Oliver Lederer möchte nach dem Auftaktsieg gegen Mattersburg auch im Derby die nächsten Punkte in der Meisterschaft einfahren. Markus Lackner: „Wir sind in einer Phase in der es Schlag auf Schlag geht. Am Sonntag steht schon das nächste interessante Spiel an. Dass es sich dabei endlich wieder um ein Derby gegen St. Pölten in der obersten Liga handelt, motiviert uns alle und wir gehe mit riesiger Vorfreude und Konzentration in dieses Spiel.“

Die Kadersituation der Admira bleibt auch nach dem Spiel in der Europa League unverändert. Markus Pavic fällt nach seiner Zehenverletzung noch zwei bis vier Wochen aus. Lukas Grozurek wird voraussichtlich erst in  zwei Wochen zur Vergügung stehen. Mustafa Yavuz und Marcus Maier befinden sich nach wie vor im Aufbautraining.

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