Gegen Grün-Weiß um den positiven Jahresausklang

Martin Rasner verspricht den SKN-Fans ein "erfreulichen Ergebnis" vor der Winterpause. - Foto: SKN
Share Button

FUSSBALL. Rekordmeister Rapid Wien kommt am Samstag (18.30) als großer Favorit in die St. Pöltner NV Arena.

Die Herbstsaison verlief wahrlich nicht nach dem Wunsch des SKN St. Pölten. Nun will man sich im letzten Spiel im Jahr 2017 zumindest noch mit einem positiven Ergebnis gegen den SK Rapid Wien von den eigenen Fans in die Winterpause verabschieden, um mit frischem Elan in den kommenden Frühjahrsdurchgang zu starten. Es ist allerdings zu „befürchten“, dass wesentlich mehr Rapid-Anhänger als SKN-Fans in die NV-Arena pilgert.

„Wir werden alles daran setzen, um den Rückstand zu den Konkurrenten im Abstiegskampf schnellstmöglich aufzuholen. Und damit wollen wir gleich am Wochenende anfangen“, gibt Mittelfeldspieler Martin Rasner die Marschroute für das letzte Spiel des Jahres vor. Und Leitwolf Oliver Lederer kann dieser Aussage nur beipflichten: „Wir wollen im abschließenden Heimspiel des Jahres nochmal für einen positiven Abschluss sorgen und unsere Fans mit einem erfreulichen Ergebnis in die Winterpause schicken. Wir werden gegen Rapid nochmals alles abrufen, was in uns steckt, um endlich den ersten Dreier gegen Grün-Weiß einzufahren.“

Leicht wird es der Wolfsrudel mit dem kommenden Gegner aber mit Sicherheit nicht haben. Denn mit dem SK Rapid Wien kommt zwar ein Team in die NV Arena, das zuletzt nicht die gewünschten Ergebnisse eingefahren hat, aber immer noch eine von nur zwei Mannschaften in der Bundesliga ist, gegen die das Wolfsrudel noch keinen vollen Erfolg einfahren konnte. Das will der SKN im siebenten Duell mit dem österreichischen Rekordmeister unbedingt ändern möchte.

Aufstellungstechnisch muss sich das SKN-Trainergespann allerding wieder einmal viel einfallen lassen: Denn zum ohnehin schon prall gefüllten Lazarett (Parker, Petrovic, Doumbouya, Luxbacher, Ingolitsch, Thürauer) steht auch hinter dem Einsatz von Dominik Hofbauer nach dessen Blessur im Auswärtsspiel gegen den SK Sturm Graz noch ein Fragezeichen. Zusätzlich muss Manuel Martic aufgrund seiner fünften gelben Karte ebenfalls pausieren. Dafür kehren die zuletzt gesperrten Michael Ambichl und Ahmet Muhamedbegovic in den Kader zurück und liefern somit weitere Möglichkeiten in Sachen Startelf. Lederer macht sich jedenfalls hinsichtlich der Anfangsformation keine Sorgen: “ Es wird trotz der zahlreichen Ausfälle eine Mannschaft auf dem Platz stehen, die darauf brennt, im letzten Spiel nochmals etwas Zählbares zu holen.“

Der Spielbeginn zum Jahresabschluss in der NV Arena erfolgt um 18:30 Uhr, als Spielleiter fungiert Christopher Jäger. Karten gibt´s noch an den jeweiligen Abendkassen, sowie unter http://bit.ly/SKN_Onlineticket!

Wissenwertes zum Spiel:

– Der SK Rapid Wien ist in der Tipico Bundesliga gegen den SKN St. Pölten ungeschlagen. Die Wiener blieben bei mindestens 6 Duellen sonst noch gegen den SC Eisenstadt (18 Spiele), die KSV 1919 (16) und SK Austria Kärnten (12) ungeschlagen.
– Der SK Rapid Wien verlor in dieser Saison der Tipico Bundesliga nur eines der ersten 9 Auswärtsspiele – wie zuletzt 2005/06. Die Wiener sind seit 7 Auswärtsspielen ungeschlagen (3 Siege, 4 Remis).
– Der SKN St. Pölten ist seit 2 Heimspielen ohne Gegentor – erstmals in der Tipico Bundesliga. Die Niederösterreicher sind seit 2 Heimspielen ungeschlagen – erstmals in dieser Saison.
– Der SK Rapid Wien erzielte 7 Tore nach Flanken aus dem Spiel – nur der SK Puntigamer Sturm Graz (8) mehr. Die Wiener erzielten 7 Kopfballtore – Höchstwert in dieser Saison der Tipico Bundesliga.
– Der SK Rapid Wien traf 7-mal per Weitschuss (wie der LASK) – kein Team häufiger. Der SKN St. Pölten kassierte ein Gegentor aus der Distanz – kein anderes Team in dieser Saison der Tipico Bundesliga so wenige.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*