Zum Saisonende eine 0:5-Klatsche gegen Rapid

Trotz fünf "Bummerl": Goalie Christoph Riegler war der beste SKN-Akteur gegen Rapid. - Foto: H. Lackinger
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FUSSBALL. Im letzten Spiel vor dem Jahreswechsel unterlag Tabellenschlusslicht SKN St. Pölten Österreichs Rekordmeister Rapid 0:5.

SKN St. Pölten – Rapid Wien 0:5 (0:2). – SKN: Riegler; Stec, Huber, Muhamedbegovic, Mehmedovic; Rasner; Balic (85. Diallo), Ambichl (58. Pak), Bajrami, Schütz; Entrup (80. Riski). – Rapid: Strebinger: Auer, Sonnleitner, Galvao, Bolingoli; Ljubicic, Schwab; Schaub (85. Steffen Hofmann), Joelinton (87. Kvilitaia), Schobesberger; Berisha (76. Murg). – Torfolge: Joelinton (31., 85.),Schwab (35./Elfmeter, 90.), Berisha (54.). – Gelb-Rote Karte: Rasner (81., Foul). – Nichts Neues ist aus der NV Arena zu berichten: In der Anfangsphase hielt der SKN auch gegen den österreichischen Rekordmeister ganz gut mit, kam auch zu guten Chancen:  Der aufgerückte Innenverteidiger Muhamedbegovic knallte nach einer Ambichl-Flanke über’s Tor (8.), vier Minuten später vergab Balic  mit einem Kopfball eine durchaus mögliche Führung. In der 32. Minute sah man wieder den „alten – fehlerhaften“ – SKN: Stec „bediente“  auf der Höhe der Mittellinie Muhamedbegovic, doch Rapids Legionär Joelinton schnappte sich den Ball und ließ SKN-Keeper keine Chancen: 0:1. Das Tabellenschlusslicht wirkte geschockt, kam aber postwendend zur großen Ausgleichsmöglichkeit, die Balic allerdings erneut freistehend vor Strebinger vergab (33.).

Danach kehrte der „Alltag“ wieder ein: Kapitän Huber foulte wenig später im Strafraum den pfeilschnellen Schobesberger,  Schwab besorgte vom Elfmeterpunkt das 2:0 für die Hütteldorfer (35.). Ein ganz bitterer Doppelschlag, durch den es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Kabinen ging.

Auf Platzverweis folgt deutliche Pleite

Der Wolfsrudel kam nach der Pause zwar nochmals voller Elan auf das Feld zurück und wollte den 3.600 Zusehern in der NV Arena zeigen, dass er unbedingt noch etwas Zählbares holen wollte. Doch zehn Minuten nach Wiederbeginn musste der nächste  Nackenschlag hinnehmen: Berisha tauchte nach Lochpass von Schwab frei vor Riegler auf und stellte trocken auf 3:0 (55.). Ein Debakel bahnte sich an.

Die Entscheidung in der Partie war gefallen und dementsprechend wich zunehmend auch die Durchschlagskraft in den Angriffen der Wölfe. Ein Abschluss von Stec aus der Distanz blieb lange Zeit die gefährlichste Aktion der Lederer-Elf (68.), während Rapid weiter auf zusätzliche Treffer drückte. Die in weiterer Folge auch fielen: Joeliton stellte mit seinem zweiten Tor auf 4:0 (73.). Einzig und allein SKN-Schlussmann Riegler war es zu verdanken, dass dieser Abend nicht noch bitterer wurde: Denn zunächst hielt er gegen Joeliton den zweiten Strafstoß des Abends (79.), ehe er auch im direkten Duell mit Schobesberger die Oberhand behielt (82.).

Zusätzlich schwächten sich unsere Wölfe jedoch noch selbst, als Rasner mit Gelb-Rot vom Platz geschickt wurde (81.). Der letzte Treffer des Abends fiel dann in der 90. Minute, als Riegler bei einem Schuss von Schwab machtlos war, der damit den 5:0-Endstand fixierte.

 

 

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