Gelb-blau kommt beim SKN wieder in Mode

SKN-Trainer Jochen Fallmann (li.) mit Routinier Andreas Dober. Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Gegen das Tabellenschlusslicht Mattersburg ist die SKN-Bilanz ziemlich mies. Eine Verbesserung ist dringend notwendig.

Wenn morgen um 18:30 Uhr der Anpfiff in der NV Arena erfolgt, werden sich zwei Teams gegenüberstehen, die vor der Länderspielpause gehörig etwas für das eigene Selbstbewusstsein getan haben. Denn während sich der SKN mit einer sehr beherzten Leistung beim Tabellenführer in Graz mit dem zweiten Saisonsieg belohnten, konnten auch die Mattersburger einen Überraschungserfolg feiern: Gegen Meister Salzburg gelang daheim in einer Regenschlacht bei sehr speziellen Bedingungen eine kleine Sensation. Das Wolfsrudel ist also auf alle Fälle vor dem Gegner gewarnt …

Zumal die Statistik aus den letzten Jahren gegen die Vastic-Elf alles andere als rosig aussieht: Bei insgesamt neun Aufeinandertreffen konnten sich die Wölfe bisher nur zweimal durchsetzen, schaute in den vergangenen fünf Partien gar nur ein Zähler heraus. Dieser wurde allerdings in dieser Saison beim Gastspiel in Burgenland eingefahren, während vor zwei Jahren in der Sky Go Ersten Liga hingegen alle vier Kräftevergleiche verloren wurden. Eine Aufbesserung dieser Bilanz ist also dringend notwendig.

Ein Grundsatz, der auch für die Heimtabelle gilt, in welcher die Fallmann-Truppe nur auf dem letzten Rang rangiert. Hoffnung geben hingegen die Mattersburger Auswärtsauftritte in dieser Spielzeit, in denen die morgigen Gäste lediglich einen Zähler holen konnten. Die Wölfe werden somit alles daran setzen, dass dies auch so bleibt!

Dem neuen Trainer sind diese Zahlen und somit auch die Bedeutung der Partie bewusst. Dennoch möchte er das morgige Spiel nicht überbewerten: „Uns ist allen natürlich völlig klar, dass es morgen um sehr wichtige Punkte geht, allerdings möchte ich nicht von einem Sechs-Punkte-Spiel reden, da immer noch nur drei Zähler vergeben werden und auch danach noch viele Duelle auszufechten sind. Nichtsdestotrotz werden wir natürlich alles daran setzen um den Platz als Sieger zu verlassen und unsere gegenwärtige Lage zu verbessern. Und ich bin guter Dinge, dass uns das auch gelingen wird!“

Einige Leistungsträger fehlen

Verzichten muss unser Trainergespann dabei jedoch gleich auf eine Vielzahl von Akteuren – denn zu den rekonvaleszenten Drazan, Mosböck und Hartl gesellte sich nach der Sturm-Partie auch Martin Grasegger, der nach einer Schulteroperation den Rest der Herbstsaison passen muss. Zusätzlich fehlen Daniel Schütz und Paul Pîrvulescu gesperrt. Immerhin kehrt Marco Perchtold von seiner Verletzung zurück und ist wieder voll einsatzfähig. „Natürlich haben wir einige Ausfälle, aber das können wir kompensieren“, ist sich Fallmann jedoch sicher, das richtige Rezept für die „Abwehrmission gegen die Rote Laterne“ zu finden.

In dieser wird in Sachen Trikots übrigens auch wieder auf altbewährtes zurückgegriffen: Denn der Wolfsrudel tritt ab der morgigen Partie bei seinen Heimspielen wieder in gelb-blauen Trikots an!

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