Harter Kampf für AT Racing beim Heimrennen

Foto: Martin Beranek
Mikkel Jensen verteidigt tapfer die Führung nach dem Start - Foto: Martin Beranek
Share Button

MOTORSPORT. Trotz zahlreicher Führungskilometer muss sich das Team beim ELMS-Rennen mit Platz 6 begnügen.

Traumwetter bei der European Le Mans Series in den österreichischen Alpen. Traumstart für das österreichische LMP3-Team am Rennsonntag der ELMS am Red Bull Ring! Nachdem bereits am Samstag die Qualifikation mit Platz 2 in der Klasse LMP3 sehr positiv verlief, durfte sich das Team rund um Jensen, Talkanista und Talkanista Jr. auch über einen hervorragenden Start am Sonntag freuen. Startfahrer Mikkel Jensen setzte am Start sein ganzes Können ein und übernahm bereits vor Kurve 1 die Führung in der Klasse LMP3. In weiterer Folge konnte er den Vorsprung auf den größten Konkurrenten von Duqueine Engineering auf bis zu 15 Sekunden ausbauen und diesen bis zum Fahrerwechsel verteidigen.

Erst nach 90 Minuten musste AT Racing die Führung an das Team von Eurointernational abgeben. Aufgrund technischer Probleme am Ligier JS P3 konnte das österreichische Team das Tempo mit der Spitze nicht mehr mitgehen und fiel nach zahlreichen Boxenstopps bis auf Rang 6 in der Klasse zurück. Der harte Kampf wurde schlussendlich jedoch mit der Zielankunft beim Heimrennen belohnt. Platz 6 in der Klasse LMP3 bedeutet Gesamtrang 14 beim ELMS-Rennen – ein Erfolg nach den Problemen für das österreichische Team! Zum Sieger in der Klasse LMP3 kürte sich am Ende das amerikanische Team United Autosports mit den Fahrern Falb/Rayhall.

Sekundenkrimi auch nach 4 Stunden

Auch in der schnellsten Klasse LMP2 hieß der Sieger United Autosports und kürte sich mit den Fahrern Albuquerque/De Sadeleer/Owen somit zum Gesamtsieger bei den „4 Stunden vom Red Bull Ring“. Das Finale nach 4 Stunden Fahrt wurde aber zum Sekundenkrimi. Nach 169 Runden fehlten dem zweitplatzierten G-Drive Racing-Team rund um Minassian, Rojas und Roussel nur 4,5 Sekunden auf den Sieg in der European Le Mans Series.

„Ich habe heute alles gegeben und 15 Minuten vor Schluss waren meine Vorderreifen am Ende. Leo (Roussel) ist immer näher gekommen. Ich habe mir schon Sorgen gemacht, weil ich keine Reserven mehr hatte. Am Ende hat es gereicht! Gratulation an meine Teamkollegen, die haben einen hervorragenden Job gemacht,“ analysierte Sieger Albuquerque freudig nach dem Rennen.

Weitere Impressionen von der ELMS am Red Bull Ring:

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*