Manfred Stohl startet „Mission China 2016“ Themen:Motorsport Manfred Stohl ist auch heuer auf Chinas Rallyepfaden unterwegs. - Foto: Stohl Racing Von: Heinz Harauer 3. Juni 2016 MOTORSPORT. Manfred Stohl startet nächste Woche mit der Rally Henan Dengfeng die „Mission China 2016“. Bernhard Ettl ist wieder Co-Pilot. Der österreichische Weltklasse-Pilot hat heuer die gesamte chinesische Meisterschaft im Visier. Am Sonntag startet Manfred Stohl von Wien-Schwechat aus in sein Rallyejahr 2016. Dass dieses auch heuer mindestens zehn Flugstunden von Österreich entfernt beginnt, liegt daran, dass das Arbeitsgebiet des einstigen Weltmeisters wiederum China heißt. Stohl: „Letztes Jahr habe ich dort, bedingt durch meine Einsätze in der Rallycross-WM, nur ein paar Läufe bestreiten können. Aber diesmal steht die gesamte Saison der chinesischen Rallye-Meisterschaft auf meinem Plan.“ Diese umfasst sieben Läufe und beginnt mit der Rally Henan Dengfeng vom 10. bis 12. Juni. Als Copilot von Manfred Stohl fungiert wie zuletzt Bernhard Ettel, der mit dem Selbstvertrauen eines (mit Hermann Neubauer) Führenden im österreichischen Championat in den Flieger steigt. Werbung Das Epizentrum der Rallye, die Stadt Denfeng, liegt in der Provinz Henan und zählt 630.000 Einwohner. Gefahren wird zu 100 Prozent auf Schotter, die Gesamtlänge der Rallye beträgt fast 400 Kilometer, davon werden 170 Kilometer auf Sonderprüfungen absolviert. Stohl testete bereits zwei Wochen in China Manfred Stohl, der für das Huayu Racing Team unter der Flagge von DS Automobiles China einen Citroen DS3 R5 lenken wird, überlässt offensichtlich nichts dem Zufall. „Ich war schon vor zwei Wochen in der Gegend um Dengfeng, um zu testen. Dabei haben wir sehr gute Erkenntnisse gewinnen können. Letztes Jahr sind wir bei dieser Rallye sehr guter Dritter in der Gesamtwertung geworden. Ich hoffe, dass wir heuer davon profitieren können, dass das ganze Umfeld dort kein Neuland mehr für uns ist.“ Die Gegnerschaft kommt wie gewohnt auch diesmal aus der Abteilung Weltklasse – der Australier Chris Atkinson im VW Golf 7, die britischen Meister Mark Higgins im Subaru Impreza und Alister McRae im hierzulande eher unbekannten Baic D60 bilden da nur die prominente Vorhut, der aber eine Heerschar von bislang unentdeckten, dafür jedoch umso erfolgshungrigeren chinesischen Lokalmatadoren hinterher folgt. Werbung Wilder Punktekampf zwischen Hofer und BortolottiPlatz 6 für Hofer beim Heimrennen in SpielbergJäger triumphiert bei der ADAC GT4 in SpielbergDie große Show des Zauberlehrlings Erste Teams in Freistadt – das Rallye-Fieber steigtWieder Neuerungen bei der Jänner RallyeRallye W4 zählt auch 2019 zur StaatsmeisterschaftJanus Baumanis war auch in Kapstadt wieder topPremiere von Christoph Zellhofer vorzeitig beendetGroßes Kino schon im ersten DurchgangTolles Wetter für Fahrer und Fans vorausgesagtEin bewährtes Duo leitet die erste Rallye W4