Max Wimmer erster Hungaroring-Saisonsieger

Erster Saisonsieger: Max Wimmer. - Foto: Suzuki Team Austria
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MOTORSPORT. Max Wimmer gewinnt im Suzuki Cup Europe vor dem Ungarn Bendeguz Molnar und dem Polen Jan Antoszewsi.

Die 15. Saison im heimischen SUZUKI Motorsport Cup wurde am Samstag auf dem Hungaroring bei Budapest mit dem ersten Rennen gestartet. Das Rennen, dass bei besten äußeren Bedingungen ausgetragen wurde, zählte auch zum Suzuki Cup Europe, so dass das Publikum einen Rennen mit insgesamt 30 Piloten sah.

Großer Sieger wurde der vorjährige Vizemeister Max Wimmer von Wimmer Werk Motorsport. Er gewann nicht nur das Rennen des heimischen Suzuki Cups vor Christoph Zellhofer (SUZUKI Team Austria) und Günther Wiesmeier (Wimmer Werk Motorsport), sondern auch die Wertung im SUZUKI Cup Europe vor dem Ungarn Bendeguz Molnar, dem Polen Jan Antoszewsi, sowie den beiden Ungarn Janos Csik und Adam Lengyel.

Im heimischen SUZUKI Cup waren 14 Aktive am Start, die auch nach 25 Minuten plus einer Runde auf der ungarischen Formel 1 Strecke das Ziel erreichten. Absolut schnellster Mann war Max Wimmer, der schon in der Qualifikation zeigte, dass man mit ihm heuer unbedingt rechnen muss. Aber auch Christoph Zellhofer und Günther Wiesmeier ließen nach dem Start des Rennens erkennen, dass sie heute unbedingt aufs Podium wollten. Sehr gut auch wieder die Leistung von Cup Organisator Max Zellhofer, der aus der sechsten Reihe ins Rennen ging und sich in den ersten Runden schon als Vierter vor Peter Eibisberger und Dominik Haselsteiner einreihen konnte. In der vorletzten Runde verbremste sich aber der Viertplazierte Max Zellhofer und musste so seinen ewigen Schatten im Rennen, Peter Eibisberger vorbei ziehen lassen. Im Kampf um den siebenten Platz bildete sich mit Oliver Müller, Michael Kittel und dem Deutschen Anton Bauer ein Trio, dass sich mit Argusaugen gegenseitig bewachte, aber trotzdem in dieser Reihenfolge ins Ziel kam. Etwa gleich war die Ausgangsposition für Erich Weghofer, Markus Pleschberger und Hermann Gassner jun., die sich um den zehnten Rang duellierten. Auffallend dabei die gute Leistung von Markus Pleschberger, der Kärntner feierte als Neuling mit Rang elf einen guten Cup-Einstand.

15-jähriger Steirer Fabio Becvar ein Riesentalent

Aber auch der erst fünfzehnjährige Steirer Fabio Becvar, als absolut jüngster Teilnehmer im Feld, der erstmals an einem Rennen teilnahm, legte – wenn man die Zeiten betrachtet – eine absolute Talentprobe ab, die viel Hoffnung für die Zukunft bedeutet. Auch der Deutsche Sebastian Geisel, erstmals bei einem Rennen am Start, wird zukünftig seinen Weg noch machen, seine gefahren Rundenzeiten sprechen absolut dafür.

Sieg Max Wimmer verriet seinen „Plan:“ Ich habe mir nach dem guten Qualifying vorgenommen bester Österreicher zu werden. Als ich aber in der Mitte des Rennens merkte, dass mein Auto sehr schnell war, habe ich begonnen die Ungarn und den einen Polen anzugreifen. Dies ist mir auch in der vorletzten Runde gelungen, was mich wirklich freut.“

Cup-Organisator und Aktiver Max Zellhofer zog eine positives Resümee:“ Was mich heute besonders gefreut hat: Es wurde absolut fair gefahren. Das trifft auf die Ungarn zu, aber auch unsere Fahrer haben sich ausgesprochen gut verhalten. Auffallend war auch, dass sich unsere Cup-Neulinge sehr gut geschlagen haben.“

 

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