„Mister SKN“ – Lukas Thürauer – verließ den Klub Themen:Fußball Lukas Thürauer: Das SKN-Urgestein zeigte nach seinem Abgang sportliche Größe.- Foto: SKN Von: Heinz Harauer 18. Januar 2018 FUSSBALL. Kapitän Lukas Thürauer ist das „erste Opfer“ des SKN St. Pölten einer ungewissen „Verjüngungskur“. In den letzten Wochen hatte man vermuten können, dass der SKN St. Pölten einen Sponsorgrösus an Land gezogen hätte. Da wurden etliche „Verstärkungen“ und Perspektivspieler verpflichtet, die laut Klubvorstand „alles versuchen wollen, den Abstieg zu verhindern“. Im Gegenzug trennte man sich dann allerdings von Kapitän Lukas Thürauer, der neben Torhüter Christoph Riegler der letzte verbliebene Spieler war, der zu einer schon länger zurückliegenden Erfolgsserie viel dazu beigetragen hatte. „Wir haben uns in den letzten Tagen zusammengesetzt und eine Lösung gefunden, die für beide Seiten passt“, verrät Kapitän Lukas Thürauer auf der SKN-Homepage. „Der Klub will den Kader für das Frühjahr ein wenig verkleinern, deshalb haben wir uns letztendlich darauf geeinigt, meinen Vertrag mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Ich werde meine Profikarriere damit nicht erst im Sommer, sondern schon jetzt beenden.“ War einer der Motoren des SKN-Höhenfluges Eine Karriere, die am 2. März 2007 im Dress der Wölfe begann. Damals feierte der jetzt 30-Jährige sein Debüt im Dress des Wolfsrudels. In der Ostliga. Gegen Schwechat. Mit einem 1:0. Sieg. Insgesamt trug er 224 Mal das Dress des SKN St. Pölten. 24 Mal davon in der Bundesliga, in der er insgesamt 117 mal auflief (83 Mal für die Admira). Insgesamt erzielte Luki 53 Tore für den SKN. Die letzten beiden beim Saisonauftakt in Graz gegen Sturm. „Das war ein perfekter Start für uns ins neue Spieljahr“, erinnert er sich an die erste Partie zurück, „leider haben wir dann nichts mitgenommen – und so sind wir dann später in eine echt schwierige sportliche Situation geschlittert. Trotzdem bin ich überzeugt, dass die Mannschaft am Ende den Klassenerhalt schaffen wird. Weil sie einfach die Qualität hat. Und ich drücke den Burschen ganz fest die Daumen,“ wird der ehemalige U20-Teamspieler in einer Presseaussendung zitiert. Generalmanager Andreas Blumauer ist froh, dass die Vertragsauflösung so amikal über die Bühne gegangen ist: „Was Lukas für diesen Verein geleistet hat, ist enorm. Es wird immer offene Türen für ihn beim SKN geben.“ Beim ersten Heimspiel in der Frühjahrssaison gegen Mattersburg am 10. Februar wird es noch eine offizielle Verabschiedung für den scheidenden Kapitän geben. Starke SKN-Vorstellung bei Hallenturnier in DeutschlandSt. Pöltner Wölfinnen starten in die WintervorbereitungDer SKN St. Pölten wird zu spusu SKN St. PöltenEine sehr erfolgreiche Herbstsaison der WölfeBullen zeigten Grenzen des SKN schonungslos aufDer SKN St. Pölten bleibt auf der SiegerstraßeRückschlag für St. Pöltner Wölfe gegen die AustriaVerdienter SKN-Erfolg gegen Wacker InnsbruckU21-Nationalteam feiert in Griechenland ein 1:0U21-Nationalteam könnte Geschichte schreibenTestspiel gegen England ging klar mit 0:3 verlorenGriechenland ist letzte Hürde beim Sprung zur U21-Euro