Nach dem Blitzstart war Waldviertel chancenlos

Anton Menner machte acht Punkte für die Waldviertler. - Foto: VBWV
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VOLLEYBALL. Mit der erwarteten Dominanz trat Hypo Tirol VT gegen SG Union Raiffeisen Waldivertel auf und siegte souverän 3:0.

Hypo Tirol VT – SG Union Raiffeisen Waldviertel 3:0 (25:18, 25:14, 25:16). – Topscorer: Koraimann 14, Gabriel 13, Chrtiansky 7; Menner 9, Michel 8, Boff 7. – AVL-Titelverteidiger HYPO TIROL Volleyballteam startete wie erwartet souverän in seine „Best-of-5“-Halbfinalserie, besiegte am Dienstag in der USI-Halle die SG Union Raiffeisen Waldviertel in 76 Minuten 3:0 (25:18, 25:14, 25:16) und ist in dieser Austrian Volley League-Saison somit weiterhin ungeschlagen. Spiel zwei geht bereits am Freitag in Szene.


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Mit 4:0 gelang den Hausherren ein Blitzstart. Nach einem 25:18 in Satz eins legten die Tiroler im zweiten Durchgang noch einmal nach, arbeiteten sehr effizient in Block und Verteidigung, zeigten eine starke Angriffsleistung und hielten die Annahme durchgehend stabil. Das 25:14 bedeutete die 2:0-Führung. Im dritten Satz versuchten die Waldviertler noch einmal alles, um ins Spiel zu finden, wechselten den Aufspieler und brachten Maciej Madej anstelle von Michal Peciakowski. Bis zum ersten technischen Timeout verlief der dritte Durchgang ausgeglichen. Doch danach wurde der Druck des Meisters wieder größer. Mit 25:16 dominierten die Innsbrucker auch den dritten Satz und machen mit dem 3:0-Sieg den ersten Schritt in Richtung AVL-Finale.

HYPO TIROL VT-Head Coach Daniel Gavan: „Ein hervorragender Start ins Halbfinale. Die Jungs haben wieder Spass am Spiel und ich glaube, dass ist in diesem Moment das Einzige, was zählt. Der Rest kommt von selbst.“

Auch Aich/Dob in der Favoritenrolle

Die zweite Halbfinalpaarung lautet Vizemeister SK Posojilnica Aich/Dob gegen ÖVV-Cupsieger SG VCA Amstetten NÖ. Das erste Aufeinandertreffen steht am Mittwoch um 19 Uhr in der JUFA-Arena auf dem Programm. Aich/Dob, der Zweite des AVL-Grunddurchgangs, konnte sich in den bisherigen beiden Saisonduellen souverän durchsetzen.

Bei Aich/Dob herrscht quasi vorsichtige Zuversicht. Während Spordirektor Martin Micheu in der Kleinen Zeitung vor den Niederösterreichern warnt („Wir haben zwar die zwei Saisonpartien dominiert, aber jetzt ist nun mal Play-off. Auch Amstetten wird versuchen, die Chancen zu suchen und zu nützen.“), ist Mittelblocker Peter Wohlfahrtstätter vom Aufstieg überzeugt: „Wenn wir konzentriert spielen, werden sie kein Stolperstein für uns sein.“

Zufrieden mit dem aktuellen Leistungsvermögen ist man derzeit im Lager der Amstettner. Philip Ichovski: „Wir haben uns als Team gefunden. Das war im Grunddurchgang nicht immer so. Wir sind derzeit sehr unberechenbar für unsere Gegner. Keiner schwächelt und jeder kann punkten. Das ist ein gutes Gefühl.“


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