Nachzügler teilten sich in der NV Arena Punkte

Jochen Fallmann holte wieder einen Punkt mit dem SKN St. Pölten. - Foto: WF
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FUSSBALL. Erst in den Schlussminuten im Abstiegsderby zwischen SKN St. Pölten und Mattersburg kam Dramatik auf – letztlich gab es ein 2:2.

SKN St. Pölten – SV Mattersburg 2:2 (0:0).  SKN: Vollhofer; Dober Huber, Petrovic, Stec; Lumu, Ambichl, Mader (92. Martic), Holzmann; Thürauer (84. Segovia), Keita. – Tore: Holzmann (70.), Keita (89. Elfmeter);  Varga (74.), Röcher (86.). –  Der SKN siegte gegen Tabellenführer Sturm Graz 2:1, Mattersburg bezwang Serienmeister Red Bull Salzburg mit dem gleichen Ergebnis: Ergebnisse  der letzten Runde, die auf ein attraktives und hochinteressantes Abstiegsderby in der NV Arena hindeuten könnten.

Doch schon in der Anfangsphase  dieses Spiels vor 2450 Zuschauer wurde klar: Da trafen zwei Klubs aufeinander, die ums Überleben in der Bundesliga kämpfen. Beide Teams gaben sich vor allem in der ersten Hälfte vorsichtig, allerdings mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Die jedoch erst in der 42. Minuten den ersten Torschuss durch U21-Teamspieler David Stec abgaben.

Die Fallmann-Elf kam nach der Pause aggressiver aus den Kabinen. Lukas Thürauer hatte in der 52. Minute die erste Torchance:  Er spielte sich durch die gegnerische Abwehr und vergab knapp. Knapp verfehlte auch ein Dober-Kracher sein Ziel (60.). So gesehen war die SKN-Führung nach  70 Minuten verdient: Michael Ambichl spielte Marcel Holzmann frei, der den Ball zum 1:0 einnetzte..

Spannende Schlussminuten

74. Minute: Nach einem Korner des Ex-St. Pöltners Jano war der kurz vorher eingewechselte Varga schneller am Ball als die St. Pöltner Abwehr und es stand 1:1.

87. Minute: Nach einer neuerlichen Standardsituation – wieder nach einem Jano-Eckball – waren sich  Andreas Dober und Goalie Thomas Vollhofer nicht einig und Röcher hatte keine Mühe das 2:1 zu erzielen.

89. Minute: Der erst in der 84. Minute von Trainer Fallmann eingewechselte Daniel Segovia wurde von Erhardt im Strafraum von den Beinen geholt: Elfmeter! Alhassana Keita behielt die Nerven und verwandelte den Strafstoß zum hochverdienten 2:2. Damit bleibt die Rote Laterne weiterhin in Mattersburg.

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