NÖ-Derby ist das Spitzenspiel der Ersten Liga

Im NÖ-Derby in Wiener Neustadt geht es um wichtige Punkte. - Foto: SCWN
Share Button

FUSSBALL Die zwei erfolgreichsten Teams der letzten Runden der Ersten Liga treffen am Freitag (20.30) aufeinander. Wiener Neustadt empfängt den NÖ-Rivalen SKN St. Pölten.

Die Ergebnisse der beiden NÖ-Klubs im zweiten Quartal der  Ersten Liga zeigen es schwarz auf weiß: Der SC Wiener Neustadt und der SKN St. Pölten waren die beiden erfolgreichsten Teams in den letzteb sieben Partien: Da liegen die Wölfe mit 15 Zähler einen Punkt vor der Kreissl-Elf. Im letzten direkten Duell in der NV Arena siegte die Daxbacher-Elf mit 2:0.


Werbung

Es ist schon eine beeindruckende Serie, die der SC Wiener Neustadt im Moment hinlegt. Erst am Dienstag konnte der SCWN im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen bleiben. Und nicht nur das, es wurde sogar ein Sieg über den FAC. Der SC war über weite Strecken der ersten Halbzeit überlegen, musste aber dennoch einen Foulelfmeter kurz nach Wiederankick hinnehmen. Nach dem 0:1-Rückstand zeigte das Team rund um Sportchef Günter Kreissl Moral und konnte das so wichtige Spiel  noch drehen. Damit gelang auch der Anschluss ans Mittelfeld.

Daher kann man im großen Niederösterreich-Derby  getrost von einem Spitzenspiel sprechen, wenn die beiden Teams aufeinander prallen. Denn die St. Pöltner wollen weiterhin erster Verfolger von Tabellenführer Wacker Innsbruck bleiben, die Gastgeber aus dem Süden Niederösterreichs haben den fünften Tabellenplatz im Visier. Und noch eine Faktor sollte die Wiener Neustädter zur Höchstleistung treiben: Bürgermeister Klaus Schneeberger will bei einem Ligaerhalt tief in die Stadtkasse greifen und ein modernes Stadion mit Hilfe von Bund und Land errichtet lassen. Denn für der  derzeitigen Spielstätte gibt es für die nächste Saison keine Lizenz mehr.

SKN verteidigt Spitzenplatz, Wiener Neustadt kann Mittelfeldplatz festigen

Diese Sorgen hat der SKN St. Pölten mit der NV Arena nicht. Sorgen könnte vielleicht die bisherige Bilanz bereiten. Denn die Statistik gegen die Neustädter spricht  deutlich gegen das Wolfsrudel: Bei drei der bisherigen vier Duelle mussten die St. Pöltner den Platz als Verlierer verlassen. Alle drei Pleiten datieren jedoch aus der Saison 2008/2009, in der den Wiener Neustädtern der Durchmarsch in die Bundesliga gelang.

Auf dem Personalsektor gibt’s bei den Wölfen in Sachen Sperren einen fliegenden Wechsel – während Michael Huber nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Klagenfurt Leitwolf Karl Daxbacher wieder für die Startformation zur Verfügung steht, muss für Mittelfeldmotor Michael Ambichl ein adäquater Ersatz gefunden werden. Das „SKN-Urgestein“ kassierte gegen den LASK seine fünfte gelbe Karte in der laufenden Saison und ist damit im Derby zum Zuschauen verdammt. Auch hinter dem Auftritt von Florian Mader steht noch ein Fragezeichen. Der Routinier laboriert weiterhin an einer Rückenverletzung, ob es für Freitag bereits reicht, steht noch in den Sternen. Für Außenverteidiger Andeas Dober ist es übrigens ein besonderes Spiel: Er absolviert gegen die Kreissl-Elf seinen 100. Auftritt in der Ersten Liga.


Werbung

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*