Nur drei Olympiaplätze für fünf Kandidaten

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SCHÜTZENSPORT. Fünf Olympiakandidaten bekommen noch eine Chance, sich für Rio de Janeiro zu qualifizieren.

Der Countdown läuft. Nur noch wenige Tage sind es bis zum Beginn der vierten und letzten Station der ISSF World Cup-Serie dieser Saison. Für die ÖSB-Olympiakandidaten bedeuten die Bewerbe von 23. bis 28. Juni im aserbaidschanischen Baku die letzte Chance, sich einen der vier Startplätze des ÖSB-Teams in Rio de Janeiro zu sichern.

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Um drei Olympiaquotenplätze bei den Männern konkurrieren fünf österreichische Topschützen. Alexander Schmirl holte im Mai 2015 den ersten Olympiaquoten für das ÖSB-Team. Der Niederösterreicher konnte in diesem Jahr bereits eine Finalplatzierung mit dem Luftgewehr beim Weltcup Bangkok erzielen und belegt im KK-Dreistellungsmatch momentan den 14. Weltranglistenplatz.

Entscheidung fällt Mitte Juli

Ebenfalls einen Olympiaquotenplatz holte im Vorjahr Gernot Rumpler. Der Salzburger Heeressportler bewies in dieser Saison mit seiner Bronzemedaille im KK-Dreistellungsmatch beim Weltcup München (derzeit Weltranglisten-Siebter) und mit der Finalplatzierung bei der Luftdruckwaffen-EM in Györ seine Stärke.

Spannend wird es im Match der KK-Liegendspezialisten: Den Olympiaquotenplatz holte der Oberösterreicher Stefan Raser mit seinem Erfolg beim Weltcup München 2015. Sein Konkurrent, der Vorarlberger Thomas Mathis, verpasste beim Weltcup München im Mai hauchdünn den Einzug ins Finale.

Bernhard Pickl (NÖ), der fünfte Olympiakandidat im Bunde, darf sich als guter Allrounder im Fall einer Topplatzierung in Baku auch noch Chancen auf Olympia ausrechnen.

Mit dem Weltcup Baku ist die interne Olympiaqualifikation abgeschlossen, das ÖSB-Betreuerteam und -Präsidium wird über den Nominierungsvorschlag entscheiden und diesen dem ÖOC unterbreiten. So werden Mitte Juli die ÖSB-Olympiateilnehmer  feststehen.

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