Schwache Admira war zu stark für SKN St. Pölten

Keeper Christoph Riegler hatte keine Schuld, dass der SKN St. Pölten eine weitere Klatsche kassierte. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Erstmals in der Bundesligageschichte musste sich der SKN der Admira in der NV Arena geschlagen geben.

SKN St. Pölten – FC Admira Wacker Mödling 1:2 (0:2). – SKN: Riegler; Rasner, Luan, Muhamedbegovic (85. Pak), Stec; Ambichl, Malicsek – Atanga, Bajrami, Keles (46. Balic) – Riski. – Admira: Leitner – Zwierschitz, Strauss, Lackner, Scherzer; Ebner, Maier (91. Posch); Hausjell (62. Holzmann), Grozurek, Merkel (81. L. Malicsek); Schmidt. – Tore: 0:1 Lackner (42., Elfmeter), 0:2 Grozurek (45.+1), 1:2 Atanga (61.). – Gelb-Rote Karte: Scherzer (50., Foul). – Nach der letztwöchigen Pleite gegen die Wiener Austria  kam im NÖ-Derby gegen die Admira die Bestätigung: Der SKN St. Pölten ist nicht bundesligatauglich. Obwohl Cheftrainer Oliver Lederer seine Startelf gleich auf fünf Position umkrempelte, setzte die nächste Niederlage: So kehrte Christoph Riegler in den Kasten zurück, während Muhamedbegovic, der wiedergenesene Stec, Atanga und Bajrami für die nötigen spielerischen Akzente sorgen sollten.

Und beide Mannschaften legten auf ziemlich desolaten Schneeboden – die Rasenheizung war kaputt – ordentlich los: Erst verzog Grozurek aufseiten der Admiraner einen Freistoß aus guter Position nur um Zentimeter (8.), während auf der Gegenseite Rasner von der Strafraumgrenze das lange Eck knapp verfehlte (10.). Im weiteren Spielverlauf flauten das Offensivbemühen beider Teams aber zusehends ab, da viele Unkonzentriertheiten im Spielaufbau geordnete Aktionen im Angriffsdrittel quasi unmöglich machten.

Und so dauerte es bis zur 33. Minute, ehe es wieder brandgefährlich wurde. Luan kam nach einer Rasner-Flanke zum Kopfball , den er aber zu zentral auf das Admira-Tor platzierte (33.). Kurz darauf hätte das Wolfsrudel  vor 1.300 Zuschauer eigentlich auf 1:0 stellen müssen, doch Atanga verfehlte nach ideal getimter Keles-Hereingabe aus kurzer Distanz per Kopf die kurze Ecke (36.).

Durch einen individuellen Fehler geriet das Tabellenschlusslicht in Rückstand : Bei einer flachen Hereingabe in den Strafraum legte Stec den um einen Schritt schnelleren Hausjell und Lackner besorgte vom Elfmeterpunkt die Führung für die Gäste (42.). Doch damit leider nicht genug: Denn praktisch mit dem Pausenpfiff erzielte Grozurek nach einer Freistoßvariante und einer fast zirkusreifen Einlage das 2:0 für die Südstädter und schickte die Wölfe somit mit einem gehörigen Nackenschlag in die Kabine (45+1).

SKN konnt auch Überzahl nicht nützen

Kurz nach Wiederbeginn schnupperte die Lederer-Elf allerdings nochmals Morgenluft – denn nach seinem zweiten harten Einstieg wurde Jonathan Scherzer aufseiten der Admira mit Gelb-Rot vom Platz gestellt und ermöglichte unserer Elf eine 40-minütige Überzahl. Aber auch das konnte das Wolfsrudel nicht nutzen.

Zwar musste sich Riegler bei einem Kopfball vom Schmidt nochmals auszeichnen (56.), im Anschluss zeigte sich der SKN aber drückend überlegen. Erst scheiterte der eingewechselte Balic noch nach einer schönen Einzelaktion an Leitner (58.), ehe doch der Anschlusstreffer gelang: Nach einer Flanke von Rasner stand Atanga am langen Pfosten goldrichtig und schoss zum 1:2 ein (61.).

Und in dieser Tonart ging es weiter – die Wölfe fuhren einen Angriff nach dem anderen in Richtung Südstädter Tor, doch das Leder wollte einfach nicht mehr ins Netz: Erst scheiterte Malicsek mit einem Weitschuss-Kracher an Leitner (65.), ehe Balic per Heber aus der Drehung zwar den Admira-Schlussmann überwand, doch den Ball hauchdünn neben die Stange setzte (79.). Die letzte Möglichkeit auf das 2:2 fand dann Riski vor, der bei einer Bajrmai-Hereingabe aber um einen Schritt zu spät kam (80.). So brachten die Gäste die knappe Führung mit einigem Glück über die Zeit und die Wölfe standen erneut mit hängenden Köpfen und leeren Händen da.

 

 

 

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