SKN-Fans erwarten Punkte gegen Rekordmeister Rapid

Kann SKN-Coach Jochen Fallmann auch gegen Rapid in der NV Arena jubeln. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Vor ausverkaufter NV-Arena erwartet am Samstag der SKN St. Pölten Österreichs Rekordmeister Rapid Wien.

Insgesamt zehn Punkte konnte der SKN St.Pölten in den letzten vier Partien einfahren. Am Samstag (16 Uhr) sollen gegen den SK Rapid Wien – wenn möglich – die nächsten drei Zähler hinzukommen. Nach der zuletzt enttäuschenden 0:1-Pleite gegen den Wolfsberger AC will die Elf um Leitwolf Jochen Fallmann wieder zurück in die Spur finden und mit einem vollen Erfolg zum österreichischen Rekordmeister aufschließen. Dass dieses Unterfangen trotz der gegenwärtigen Situation beim Rekordmeister allerdings alles andere als einfach wird, ist nicht nur dem SKN-Cheftrainer klar: „In so einem Aufeinandertreffen ist Rapid natürlich immer Favorit. Aber wenn wir unser positives Gesicht zeigen, bin ich guter Dinge, dass wir den Grün-Weißen mehr als nur weh tun können.“

Denn dann wäre der erste Saisonsieg gegen die Hütteldorfer Realität. Bislang gab es ein 1:1 in der NV Arena in der neunten Runde gegen den Traditionsklub, zum Ende der Hinrunde setzte es im Allianz Stadion eine 0:1-Niederlage. Nun soll also der erste Dreier her – den Schlüssel zu ebendiesen Ziel ist laut Leitwolf Fallmann ebenfalls klar: „Die Krise von Rapid darf kein Thema für uns sein. Wir müssen uns auf dem Feld zerreißen, dass die drei Punkte in der NV Arena bleiben. Und ich bin überzeugt davon, dass unser Team genau das umsetzen wird.“

Trainer Jochen Fallmann „bastelt“ an Erfolgself

Allerdings wird das Trainergespann in Sachen Aufstellung bei dieser Aufgabe nicht nur wegen der Rückkehr des zuletzt gesperrten Abwehrchefs Babacar Diallo einige Umstellungen vollziehen. So wird etwa Ex-Rapid Akteur Christopher Drazan gegen die Wiener nicht zur Verfügung stehen, während sich Marcel Holzmann und Paul Pîrvulescu ebenfalls noch im Aufbautraining befinden und daher für die Startformation kein Thema sein werden. So steht die Tür für zuletzt angeschlagene Spieler wieder offen, könnten etwa Ümit Korkmaz oder Daniel Schütz ihr Comeback in der Startformation geben.

Besonders Korkmaz brennt natürlich auf einen Einsatz gegen seinen früheren Ex-Klub: „Aber ich bin Profi genug, um diese Partie richtig einzuordnen. Ich habe Rapid viel zu verdanken, aber in dieser Partie zählen für uns nur die drei Punkte.“ Ob er allerdings von Beginn an einlaufen darf, wollte sich der SKN-Coach jedoch noch nicht entlocken lassen: „Wir haben wieder einige Optionen, alle Spieler haben über die gesamte Länderspielpause ihr Bestes gegeben und machen mir die Startelf-Frage wirklich schwer – aber das ist mir natürlich lieber als gar keine Varianten zu haben.“

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