SKN Frauen: Alle Neune, NÖSV Neulengbach 2:2

Laura Krumböck erzielte innerhalb einer Woche sechs Tore und sicherte ihrem Team wichtige Punkte. - Foto: Tom Seiss
Share Button

FUSSBALL. SKN-Frauen überrollten im NÖ Derby Altenmarkt, Neulengbacherinnen verteidigten den zweiten Tabellenplatz.

SKN St. Pölten Frauen – SKV Altenmarkt 9:0 (0:0). – SKN: Isabella Kresche; Gina Babicky, Alexandra Biroova, Adina Hamidovic, Jennifer Pöltl (46. Carina Mahr);   Evelin Kurz (46. Fanni Vago), Nadine Prohaska, Mateja Zver, Claudia Wasser (68. Marina Georgieva); Barbara Dunst, Laura Krumböck. – SKV: Jasmin Pfeiler; Michaela Acketa, Bettina Pfleger, Eva Kolenova, Lis Marie Zmek; Veronika Sarabokova, Viktoria Hahn, Michelle Trimmel (59. Carina Melchior) – Denisa Stefanova, Christine Schiebinger, Stefanie Schneeberger (78. U. Schaupp). – Tore: Nadine Prohaska (58., 71,), Laura Krumböck (66., 80.). Claudia Wasser (67.), Alexandra Biroova (73.), Barbara Dunst (81.), Fanny Fago (82.), Mateja Zver (84.). – Kopfschütteln  und Ratlosigkeit bei Altenmarkt-Trainer Andreas Radakovic nach dem Schlusspfiff durch Österreichs Top-Schiedsrichterin Barbara Boxhofer: Sein Team kassierte nach einer torlosen ersten Spielhälfte in den zweiten 45 Minuten neun Tore, davon acht Gegentreffer innerhalb von 18 Minuten. Dabei konnte das Team aus Altenmarkt in der Fremde bislang eine interessante Statistik aufweisen: Die Radakovits-Elf verlor nur zweimal, jedes Mal mit 0:1.

Mit der gleichen Taktik vom Neulengbach-Spiel gingen die Triestingtalerinnen auch in das Derby gegen den SKN St. Pölten. Das Team von Andreas Radakovits machte hinten dicht und wollte über schnelle Konter zum Erfolg kommen. Eine Taktik, die in der ersten Spielhälfte nur bedingt aufging, da die SKN-Frauen Claudia Wasser und Laura Krumböck in der ersten Viertelstunde nur die Latte trafen. Nach einer halben Stunde rettete die Stange die geschlagene Altenmarkt-Schlussfrau.

Nach der Pause rollte die Torlawine

Ein Stanglpass leitete die verdiente Führung der Gastgeberinnen ein. Kapitänin Nadine Prohaska konnte den Ball unbedrängt zum 1:0 über die Linie drücken (58). In der 66. Minute gelang Laura Krumböck sogar das 2:0. Danach brach die Defensive Altenmarkts total auseinander. Claudia Wasser und  Nadine Prohaska legten nach, Alexandra Biroova erzielte per Kopf das 5:0. Die Gastgeberinnen hatten noch nicht genug. So folgten vier Tore innerhalb von fünf Minuten. Barbara Dunst, Fanni Vago, Mateja Zver und abermals Laura Krumböck machten das 9:0 perfekt. Der SKN baute damit seine Torsperre auf 371 Minuten aus und gewann die letzten vier Meisterschaftsspiele allesamt ohne Gegentreffer.

Das Spitzenspiel endete mit einem Remis

SK Sturm Graz – NÖSV Neulengbach 2:2 (0:1). – NÖSV: Melissa Abiral; Sarah Wronski, Nicole Sauer, Katharina Aufhauser, Yvonne Weilharter, Nicole Konrath, Stefanie Kremener (75. Julia Hickelberger), Jennifer Klein, Besijana Pireci, Sandrine Sobotka, Laura Wienroither. – Tore: Anna Malle (47.), Isabella Posch (69.); Besijana Pireci (12.), Julia Hickelsberger (77.). – Trainerin Brigitte Entacher wusste schon im Vorfeld dieses Spitzenspiels, was ihre Mannschaft in der steirischen Metropole erwartet. Dementsprechend stellte sie ihr Team in diesem sehr abwechslungsreichen Spiel hervorragend ein. Sie dürfte damit den Grazer Coach Martin Hiden überrascht haben. Denn Neulengbach hatte die Gegnerinnen in Griff und ging auch verdient schon nach zwölf Minuten in Führung: Nicole Sauers Pass in die Mitte übernahm Jennifer Klein, danach war Besijana Pireci reaktionsschneller als ihre Gegnerin und ließ Torfrau Kristler keine Chance.

Nach der Pause wurde Sturm stärker. Auch weil Trainer Martin Hiden sein Team umkrempelte und mehr auf Offensive setzte. Das sich bereits nach zwei Minuten bezahlt machte. Melissa Abiral wehrte einen umstritten Freistoß nur kurz ab, Anna Malle ließ sich die Chance zum 1:1 nicht entgehen. Die Grazerinnen suchten nun die Entscheidung – und die Abwehr der Wienerwaldelf half vorerst mit: Sie berechnete einen weiten Ausschuss von Kristler schlecht, so dass Isabella Posch keine Mühe hatte, ihr Team 2:1 in Führung zu bringen (69).

Den zufriedenstellenden Schlusspunkt setzte allerdings Julia Hickelsberger zwei Minuten, nachdem sie eingetauscht wurde. Ihr gelang mit einem knallharten Schuss der Ausgleichstreffer. Neulengbach fuhr mit einer gerechten Punkteteilung nachhause. Und durchaus zufrieden: Denn der zweite Tabellenplatz hinter den SKN Frauen wurde verteidigt.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*