SKN fügte Leader erste Heimschlappe zu

Trainer Jochen Fallmann feierte mit dem SKN den ersten Auswärtssieg. - Foto: SKN
Share Button

FUSSBALL. Geschafft. Der SKN St. Pölten hat nun auch in der Bundesliga seinen ersten Auswärtssieg in der Tasche.

Sturm Graz – SKN St. Pölten 1:2 (1:2). – SKN: Vollnhofer; Stec, Huber, Grasegger; Pîrvulescu (75. Dober); Schütz,  Ambichl, Mader, Thürauer, Holzmann (89. Heerings); Keita. – Tore: Koch (15.), Holzmann (18.), Ambichl (22.). – Gleich 9000 Zuschauer pilgerten in die Grazer Merkur Arena. Sie wollten nach drei Niederlagen dabei sein, wenn der Tabellenführer den Tabellenvorletzten aus Niederösterreich mit einer „Packung“ nach Hause schickt. Hatten doch die Niederösterreicher ihren einzigen Sieg in der Bundesliga schon im September – gegen Admira Wacker. Trainer Jochen Fallmann stellte die Mannschaft auf drei Positionen um: Segovia, Luckassen und Martic mussten Mader, Holzmann – er feierte nach über einem Jahr Verletzungspause sein Debüt – und Keita Platz machen.

Schon in der 15. Minute konnten die Grazer Fans und Spieler jubeln: Koch brachte seine Mannschaft 1:0 in Führung. Der Spitzenreiter ist auf Schiene. Allerdings nur drei Minuten lang. Denn die Führung weckte die Gäste auf und quasi im Gegenzug stand es plötzlich 1:1. Thürauer flankte von rechts scharf nach innen und der Ball flog genau zu Holzmann, der ungehindert einnetzte (18.). Nur kurz darauf dann ein weiterer Schock für den SK Sturm. Stec versuchte den Ball aufs Tor zu bringen und legte diesen ideal für Ambichl vor, der im Fallen zur Führung der Niederösterreicher traf (22.). Der SKN ließ nicht locker und Keitas Sololauf über das halbe Feld wurde erst im Strafraum gestoppt. Wenig später knallte der St. Pöltner Akademie-Absolvent Spendlhofer einen Freistoßball an die Latte. Nochmals hatte der SKN Glück: Lykogiannis setzte in der 42. Minute einen Freistoß ans Lattenkreuz.

Die „Blackies“ aus der Steiermark versuchten nach der Pause, das Steuer noch herumzureißen, aber man merkte deutlich, dass der Foda-Elf die Lockerheit fehlt, die eine gute Mannschaft auszeichnet. Die hatte zwar auch nicht die St. Pöltner, aber dafür einen unbändigen Kampfgeist und sogar eine tolle Chance in der 63. Minute durch Kapitän Thürauer, der damit den „Sack zumachen“ hätte können.

Daher wurde die Partie nochmals spannend. In der 78. Minute hatte die Foda-Elf Pech. Nach einem Eckball köpfelte Zulechner den Ball an die Querlatte. In den Schlussminuten merkte man es deutlich: Jochen Fallmann hat der Elf wieder das Sieger-Gen eingeimpft. Der zweite „Dreier“ wurde verdient „heimgeholt“.

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*