SKN St. Pölten und Wiener Neustadt jubeln

Zuerst Penalty vergeben, dann Siegestor erzielt: Daniel Licas Segovia. - Foto: Helmut Lackinger.
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FUSSBALL. Mit jeweils 2:1-Siegen starteten die NÖ-Vereine SKN St. Pölten und SC Wiener Neustadt äußerst stark in die Frühjahrsmeisterschaft.

FC Liefering – SKN St. Pölten 1:2 (1:1).SKN: Riegler; Dober, Huber, Wisio, Grasegger; Stec, Ambichl, Thürauer, Dieng; Segovia (77. Petrovic), Hartl (46. Gschweidl). – FC Liefering: Ati; Ingolitsch, Gugganig, Luan, Skopintchev; Samassekou (72. Wolf), Karic; Berisha, Schlager (80. Filip), Okugawa; Dwamena. – Tore: Dwamena (7.); Dieng (58.), Segovia (69.). – Was für ein Auftakt für das Wolfsrudel. Nach einem schnellen Rückstand gegen den FC Liefering zeigte die Daxbacher-Elf vor allem in der zweiten Halbzeit eine ganz starke Leistung und fuhr dank zwei Volltreffern noch einen in Summe verdienten 2:1-Erfolg ein. Im Mittelpunkt stand dabei Daniel „Goleador“ Segovia: Zuerst vergab er einen Strafstoß, danach erzielte er per Kopf den Siegestreffer.


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Drei Monate – so lange dauerte die diesjährige Winterpause in der Sky Go Ersten Liga. Heute war diese dann aber endlich zu Ende, als das Wolfsrudel im Grödiger Das.GOLDBERG Stadion auf die Jungbullen des FC Liefering traf. Die Vorzeichen auf eine spannend Partie standen gut, traf ja immerhin das zweitbeste Heimteam auf die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga. Außerdem hatten die Wölfe mit den Gastgebern noch eine Rechnung offen, ging doch das erste Gastspiel in Salzburg mit 1:2 verloren. Gegenüber dem Herbst veränderte Leitwolf Karl Daxbacher seine Mannschaft zu Beginn nur an einer Position – Neuerwerbung Cheikhou Dieng rückte anstelle von Patrick Schagerl auf die linke Flanke.

Die Anfangsphase dominierten jedoch die Jungbullen – der Wolfsrudel kam mit dem frühen Pressing der Hausherren nicht zurecht, wodurch sich auch erste Chancen für Liefering ergaben. Zunächst konnte sich Goalie Riegler gegen Okugawa noch behaupten (3.), vier Minuten später war er im eins gegen eins mit Dwamena machtlos – 1:0 für die Salzburger (7.). In weiterer Folge hätte der Rückstand noch deutlicher ausfallen können, Dwamena (13.) und Berisha (19.) scheiterten jedoch an Riegler und der Latte.
Nach gut 20 Spielminuten kamen die Wölfe dann aber besser in die Partie und hatten auch gleich die große Gelegenheit auf den Ausgleich – nach einem Foul zu Ati an Hartl trat Daniel Segovia zu fälligen Strafstoß an, konnte das Leder aber durch eine gute Parade von Schlussmann Ati nicht im Tor unterbringen (25.). Danach war das Wolfsrudel aber endgültig in der Partie angekommen und näherte sich dem Ausgleich immer mehr an. Manuel Hartl verfehlte aber bei zwei Versuchen knapp das Gehäuse (41., 43.). Somit ging es mit einem knappen Rückstand in die Kabinen.

Mit „meisterlicher“ Leistung Partie gedreht

Nach der Pause waren die St. Pöltner dann aber wie ausgewechselt. Das Wolfsrudel spielte die Jungbullen phasenweise an die Wand und erarbeitete sich eine Gelegenheit nach der anderen. Allen voran die beiden Neuzugänge Cheikhou Dieng und der eingewechselte Bernd Gschweidl wirbelten die Hintermannschaft der Lieferinger gehörig durcheinander. Letzterer stellte sich gleich einmal mit zwei guten Abschlüssen ein (52., 57.), konnte den Lieferinger Goalie zunächst aber nicht überwinden. Anders Dieng – nach einer Hereingabe von David Stec war der 23-jährige Senegalese in der Mitte zur Stelle und netzte per Außenrist zum 1:1 ein (58.). Schon zehn Minuten später war die Partie gedreht – nach einer Ambichl-Ecke stieg „Goleador“ Segovia am höchsten und setzte das Leder zur umjubelten Führung in die Maschen (69.).Kurze Zeit später musste der Spanier mit Verdacht auf Bänderriss am Knöchel ausgewechselt werden.

Die Jungbullen hatten auf diesen Rückschlag in der restlichen Spielzeit keine adäquate Antwort mehr parat – im Gegenteil: Andreas Dober hätte sogar noch auf 3:1 erhöhen können, hatte aber bei zwei Freistößen aus großer Entfernung jeweils Pech (78., 82.). Somit brachten die Wölfe den knappen Vorsprung souverän über die Zeit und dürfen sich damit nicht nur über den bereits sechsten Auswärtserfolg in Serie, sondern auch über einen mehr als gelungenen Frühjahrsauftakt freuen.


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Die Kreissl-Elf holte den LASK vom hohen Ross

SC Wiener Neustadt – LASK Linz 2:1 (1:1).  SCWN: Schierl; Seebacher, Pfingstner, Sittsam, Harrer; Wolf (86., Kindig), Duran; Bachler (64., Takougnadi), Fischer, Egho (74., Salamon);- Maderner. . – Tore: Wolf (44./Elfer), Pfingstner (78.); Lageder (39.). – Rote Karte: Dovedan (85./LASK). – Acht Spieler musste Sportchef Günter Kreissl gegen den heißen Titelanwärter aus der oberösterreichischen Hauptstadt vorgeben. Kein Grund für ihn, seine positive Ausstrahlung an die Mannschaft weiterzugeben. Es zeigte sich: Die Niederösterreicher bleiben der Angstgegner des LASK. Denn der Achte der Sky Go Erste Liga ist aus dem  eigenen Stadion noch nie als Verlierer vom Platz gegangen.

Dass der LASK zu den Top Drei der Liga gehört, zeigte er nur in den ersten 15 Minuten. Die Linzer hatten die Partie im Griff und ließen die Gastgeber kaum aus der eigenen Hälfte. Torchancen waren aber auf beiden Seiten Mangelware. Die erste richtige Topmöglichkeit hatten dann die stark ersatzgeschwächten Niederösterreicher durch Marvin Egho (22.), der zum Auftakt gleich sein Pflichtspieldebüt gab. In der 29. Minute musste Goalie Domenik Schierl erstmals wirklich eingreifen. In weiterer Folge spielte sich das Match eher im Mittelfeld ab. In der 38. Minute zappelte der Ball dann doch im Netz: Michael Lageder ließ Schierl mit einem scharfen Flachschuss keine Abwehrmöglichkeit. Doch der SC wehrte sich und wurde nach 44 Minuten mit einem Elfmeter belohnt. Daniel Wolf verwertete diesen unhaltbar via Innenstange zum Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern im Stadion Wiener Neustadt eine größtenteils ausgeglichene Partie. Beide Teams konnten hin und wieder auf das gegnerische Tor stürmen. Schierl musste in der 51. Minute mit einer Rettungstat eingreifen. Auf der anderen Seite hatten die Blau-Weissen eine gute Kontermöglichkeit, die Daniel Maderner (64.) aber ungenutzt ließ. Im Anschluss ging es hin und her. Bis zur 79. Minute: Andreas Pfingstner ließ mit einem Kopfballtor nach einer Ecke die blau-weißen Herzen höher schlagen – 2:1. Dann überschlugen sich die Ereignisse: Nikola Dovedan sah nach einem bösen Foul an Daniel Wolf die rote Karte. Der Neustädter Mittelfeldstratege musste danach leider verletzt vom Feld. In Überzahl ließ sich der SC die hart erkämpfte Führung aber nicht mehr nehmen und feierte den ersten Sieg im Frühjahr.

Sky Go Erste Liga, 20. Runde:

SV Kapfenberg – Austria Lustenau 2:4 (1:2).- Tore: Perchtold (31.) Dos Santos (74.); Chabbi (22.,32.), Sobkova (57.), Bruno (59.).

Austria Salzburg – Austria Klagenfurt 1:2 (1:2). – Tore: Bammer (9.) bzw. Eler (11.), Pürcher (39.).

Floridsdorfer AC – Wacker Innsbruck 0:1 (0:0). – Tore: Pichlmann (86.). – Rote Karten: Milenkovic (73.); Siller (41.)

1.SKN St. Pölten28192749: 2959
2.LASK Linz28175647:2656
3.Wacker innsbruck28157652: 3252
4.FC Liefering281441057:4046
5.Austria Lustenau281351043:3144
6.SV Kapfenberg281241248:5040
7.SC Wiener Neustadt28981129:3735
8.Austria Klagenfurt28681434:4726
9.Austria Salzburg*28571635:6316
10.Floridsdorfer AC28342119:5713

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