SKN war ebenbürtig – doch Altach siegte

Kapitän Lukas Thürauer und der SKN kassierten auch gegen Altach eine Niederlage. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Durch die 0:1-Niederlage gegen SCR Altach wurde die Negativserie des SKN der sieglosen Partien auf elf aufgestockt. 

SKN St. Pölten – SCR Cashpoint Altach  0:1 (0:0). – SKN: Vollnhofer; Stec (86. Heerings), Huber, Grasegger, Pîrvulescu; Ambichl, Martic, Thürauer (75. Lumu); Luckassen, Segovia (67. Keita), Schütz. –  Tor: Salomon (65.). – Den positiven Schwung aus dem Cuptriumph von vor drei Tagen mitnehmen – das war die Devise unserer Elf für das Duell mit den Altachern. Neo-Leitwolf Jochen Fallmann wollte diesem Vorhaben mit der Formation nochmals Nachdruck verleihen, indem er bei der Startaufstellung auf ein 4-3-3 System mit vier Änderungen gegenüber dem Pokalspiel aufs Feld schickte. Und diese Umstellung schien optisch auch Erfolg zu bringen. Trainerfuchs Damir Canadi brauchte einige Zeit, um die richtige Antwort darauf zu finden.

Denn das Wolfsrudel war über die gesamte erste Hälfte das spielbestimmende Team. Zur ersten gefährlichen Aktion kam es nach neun Minuten, als Huber nach einem Ambichl-Freistoß knapp neben das Altacher Gehäuse köpfelte. Kurz darauf war es dann Luckassen, der nach einem schönen Spielzug zu lange mit dem Abschluss wartete und somit die Chance vergab (11.).

Die Vorarlberger boten hingegen im ersten Durchgang vor allem offensiv Schonkost – gegen die gut stehende Hintermannschaft der Wölfe fand die Canadi-Elf kein passendes Rezept und wurde daher nur einmal bei einem Freistoß von Dovedan, der an der linken Stange vorbeiflog, gefährlich (13.). Mit schnellen Kombinationen wurden die Alttacher vor größere Probleme gestellt, doch zu oft fehlte es an der Präzision beim letzten Zuspiel, wodurch ein Luckassen-Kopfball (30.) und ein Weitschuss von Kapitän Thürauer (35.) die besten Gelegenheiten darstellten. Somit ging es mit einem torlosen Remis in die Kabinen.

Nach der Pause verabsäumte es der SKN vor mageren 2.000 Zusehern in Führung zu gehen – so ging etwa ein Seitfallzieher von Segovia nur knapp am Tor von Altach-Keeper Lukse vorbei (49.), während der Nationaltorhüter bei einem Matric-Weitschuss vor große Probleme gestellt wurde (52.).

Erste Altach-Chance führte zum Siegestreffer

Und so schlug leider ein alte Fußballerweisheit zu: „Tore, die man nicht schießt bekommt man eben“. Denn nach einer Stunde bekamen die Gäste einen besseren Zugriff auf die Partie und ging mit ihrer ersten wirklich nennenswerten Chance in Front. Nach einer Flanke von Dovedan stand Salomon goldrichtig und wuchtete das Leder aus gut zehn Metern per Kopf in die Maschen (65.).

Die Wölfe waren kurze Zeit geschockt und hätten dadurch fast den zweiten Gegentreffer kassiert. Torschütze Salomon scheiterte jedoch aus guter Position an Vollnhofer (70.). Und so lebte weiterhin die Hoffnung auf den Ausgleich, der durch diese Leistung auf alle Fälle verdient gewesen wäre.

Chancen dazu waren einige vorhanden: Nach einem herrlichen Heber von Ambichl tauchte Keita frei vor dem Kasten der Vorarlberger auf, fand jedoch in Lukse seinen Meister (79.). Die letzte Gelegenheit vergab dann Ambichl, der einen Freistoß aus 20 Metern knapp über die Latte setzte (89.), wodurch die eigentlich unverdiente Niederlage besiegelt war.

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