U19-Team kämpft um einen Semifinalplatz

Alexander Schlager im Tor zählt zu den Aktivposten der Österreicher: - Foto: Uefa
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FUSSBALL. Nach dem 0:0 am zweiten Spieltag der U19-EM gegen Gastgeber Griechenland steht das U19-Nationalteam vor einer schwierigen Ausgangslage im Rennen um einen Semifinalplatz.  

Österreichs   U19-Nationalteam steht enorm unter Druck. Die ÖFB-Elf benötigt im letzten Gruppenspiel einen Sieg gegen die Ukraine, gleichzeitig darf Griechenland gegen die bereits fix qualifizierten Franzosen nicht punkten.

Im ÖFB-Lager gibt man sich kämpferisch. »Wir wollen das Griechenland-Spiel so schnell wie möglich abhaken und uns auf das Spiel gegen die Ukraine konzentrieren. Die theoretische Chance auf das Halbfinale lebt, und wir werden bis zum Schluss fighten«, gibt Hermann Stadler die Marschroute vor. Diskussionen über strittige Spielsituationen wollte der Teamchef nicht zulassen. »Wir hatten genug Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden.« Zudem hatte Torhüter Alexander Schlager einige gute Szenen.


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Abschlussgegner Ukraine ist nach einem 0:2 gegen Griechenland und ein 1:3 gegen Frankreich bereits ausgeschieden, wurde jedoch deutlich unter Wert geschlagen. »Sie waren beide Male die spielstärkere Mannschaft, die ihre Chancen nicht genutzt hat«, warnt Stadler. In der abgelaufenen EM-Quali-Kampagne blieb das Team von Alexandr Holovko ungeschlagen und erzielte 19 Treffer in sechs Partien. Die Osteuropäer konnten 2009 mit einem 2:0-Finalsieg gegen England als erster Gastgeber den U19-Europameistertitel holen und sind nach 2014 zum zweiten Mal in Folge für die Endrunde qualifiziert. Letzte Saison holte man in der Gruppenphase Tabellenplatz drei hinter Deutschland und Serbien und erreichten trotz des verpassten Halbfinales die FIFA U20-WM in Neuseeland.

»Die Ukraine war in den letzten Jahren im Nachwuchs konstant auf einem guten Niveau unterwegs. Sie haben eine sehr robuste, laufstarke und technisch versierte Mannschaft«, meint Österreichs eamchef über den Gegner, der sich vor Beginn der EM in einem Höhentrainingslager am „Götterberg“ Olymp intensiv auf das Turnier vorbereitet hatte.

In der Tabelle der Gruppe A liegt Frankreich mit sechs Zählern vor Griechenland (4), Österreich (1) und der Ukraine (0) in Front. (Veria, GRE)


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