VCA Amstetten NÖ gewinnt Thriller in Graz

Nur zufriedene Gesichter sah man beim Heimsieg der Waldviertler Volleyballer. - Foto: zVg
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VOLLEYBALL. Erfolgreich starteten die beiden niederösterreichischen Klubs ins Viertelfinale der Austrian Volley League Men.

UVC Holding Graz – SG VCA Amstetten NÖ 2:3 (25:23, 23:25, 25:18, 21:25, 14:16). – Topscorer: Mozer 20, Wimmer 27; Tröthann  23, Landfahrer 20. – Die Mostviertler gewinnen das erste Play-off-Spiel im Viertelfinale der Austrian Volley League Men gegen den UVC Graz auswärts mit 3:2. Nach über zwei Stunden Spielzeit verwandelt Ingmar Zipper den Matchball zugunsten der Amstettner. „Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Wir haben aber sicher noch nicht unsere Topleistung abgerufen. Gerade im letzten Satz haben wir sehr kaltschnäuzig agiert“, kommentiert Kapitän Philip Ichovski das Spiel. Der erste Satz geht nach 28 Minuten an die Grazer mit 25:23. Nach derselben Spieldauer gewinnt der VCA Amstetten NÖ den zweiten Satz mit demselben Ergebnis.


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Im dritten Durchgang haben dann wieder die Gastgeber aus der Steiermark die Nase vorne, im Vierten gelingt Amstetten erneut der Ausgleich. Im entscheidenden fünften Satz sind die Steirer schon mit 14:11 voran gelegen. In dieser Phase servierte Amstettens Nikola Zivanovic seine Mannschaft zum Sieg. „Er hat ungeheuer druckvoll und riskant aufgeschlagen. Es ist ihm einfach alles aufgegangen“, meint Graz-Obmann Andreas Artl.

Am Donnerstag folgt dann das zweite Viertelfinalspiel in Amstetten um 19 Uhr. Mit einem Sieg vor heimischer Kulisse können die Niederösterreicher den Einzug in das Semifinale schaffen.

Reife Leistung von Raiffeisen Waldviertel

Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel – SU Supervolley OÖ 3:1 (25:14, 20:25, 25:18, 25:20). –  Topscorer: Michel 18, Boff 14, Filo 14; Lechthaler 12, Yhost 12, West 11. – Die Tatsache, dass beide Teams im Grunddurchgang je ein Spiel gewinnen konnten, deutete auf eine spannende Serie hin. Ganz zur Freude des wie immer unglaublichen Waldviertler Volleyballpublikums startete URW sehr überzeugend in diese Begegnung Die Oberösterreicher fanden kein Mittel gegen das hervorragend eingestellte Waldviertler Team. Ein klares 25:18 war die Folge. Der Beginn des zweiten Satzes verlief sehr ausgeglichen. Ab der ersten technischen Auszeit setzte sich Enns leicht ab. Nach der zweiten technischen Auszeit kam URW wieder heran, konnte aber den Satzverlust, sicherlich aufgrund toller Services der Gäste, nicht mehr verhindern.

Zu Beginn von Durchgang drei konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Zur Satzmitte legten die Niederösterreicher einen Zahn zu und spielte einen Vier-Punkte-Vorsprung heraus. Aufgrund guten Sideoutspiels und starker Serviceleistung blieb der Satzgewinn neuerlich im Waldviertel. Satz vier begann mit wahren Serviceraketen der URW. Die Hausherren erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung, den sie bis zum Satzende auch geschickt verwalteten und unter dem Jubel der Fans als Sieger vom Platz gingen.

Selbstbewusst analysiert Waldviertel-Libero Niklas Maurer diesen Sieg: „Es war das erwartet schwierige Spiel gegen wirklich starke Ennser. Nach einem guten ersten Satz waren wir im Zweiten einfach zu unkonzentriert. Danach haben wir uns aber dank einer soliden Leistung in allen Elementen durchgesetzt. Jetzt liegt unser Fokus schon auf dem nächsten Spiel am Mittwoch in Enns: Wir wollen die Serie auswärts beenden.“ Sollte aber ein Entscheidungsspiel in der Viertelfinalserie erforderlich werden, so findet dieses Spiel am 19. März (19 Uhr) in der Zwettler Stadthalle statt.

Die Patronanz über dieses Spiel übernahm das Bauunternehmen Georg Fessl GmbH aus Rudmanns.


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