„Vize-Meister“ beim Bundesliga-Test des VKI

Die Heimstätte des SKN St. Pölten gilt laut VKI als "Wohlfühl-Arena" im Profifußball. - Foto: SKN
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FUSSBALL. Red Bull Salzburg und Neuling SKN St. Pölten sind laut VIK die Vorzeigeklubs der 20 österreichischen Bundesliga-Vereine.


Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat im Frühjahr die 20 österreichischen Fußball-Bundesliga-Klubs und deren Stadien in der Saison 2015/16 auf Herz und Nieren getestet und dabei sowohl Vorbildhaftes gefunden als auch Platz für viele Verbesserungen geortet. Hauptthema dabei: Wie gut servicieren die Fußballklubs der heimischen Liga ihre Fans online und vor Ort im Stadion? „Meister“ bei diesem Test wurde – wenig überraschend – Red Bull Salzburg mit 96 der möglichen 100 Prozent. Doch dann kommt schon auf Platz zwei der SKN St. Pölten – mit 90 Prozent.

„Doch einigermaßen überraschend“, wie auch VKI-Projektleiter Walter Hager zugibt, „aber die Wölfe präsentierten fast in allen Kategorien Top-Werte.“ Man präsentiert sich als sehr guter Gastgeber und auch was Anreise, Barrierefreiheit, Gästesektor, VIP-Bereich und Stadioneinrichtungen betrifft, hat man gegenüber vielen anderen Klubs die Nase vorne. Auch in Sachen Familienfreundlichkeit und Kinderbetreuung kommt man schon ganz nahe an den Testsieger heran. Kein einziges Minus gibt’s in den Haupt-Bewertungskriterien, ja nicht einmal eine durchschnittliche Beurteilung. Ganz im Gegensatz zur Konkurrenz. Neben Salzburg und St. Pölten darf sich auch noch Sturm Graz über eine „Sehr gut“-Test-Plakette des VKI freuen. Fünf Teams (Rapid, Innsbruck, Ried, Austria Wien und Grödig) schnitten mit „gut“ ab. Sechs (WAC, LASK, Austria Klagenfurt, Altach, Lustenau, Liefering) sind Durchschnitt. Der Rest wurde leider mit „wenig zufriedenstellend“ bewertet.

General Manager sieht Bewertung als Auftrag

„Das ist ein tolles Zeugnis für unsere Arbeit“, freut sich auch SKN-General Manager Andreas Blumauer, der die Bewertung aber durchaus auch als Auftrag sieht, weiter an den Schrauben zu drehen. Etwa im Bereich Gastronomie, wo laut VKI noch am ehesten Nachholbedarf besteht. So gibt’s zum Beispiel ab sofort im Ost-Sektor die „Bier-Wall“ – eine echte Weltneuheit! Dort können sich die Zuschauer selbst ihre Getränke zapfen, was wiederum Wartezeiten vermindert.

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