Waldviertler ließen Amstetten keine Chance

Die Patronanz über dieses NÖ-Derby übernahm die Privatbrauerei Zwettl. - Foto: UVW
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VOLLEYBALL. Nach dem 3:1-Derbysieg bleibt Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel die Nummer eins in Niederösterreich.

Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel – SG VCA Amstetten 3 : 1 (25:15, 20:25, 25:21, 25:22). – Topscorer: Menner (23), Boff (18), Filo (9); Trötthann (18), Landfahrer (17). – Durch diesen Sieg verbesserten sich die Waldviertler  auf Platz drei. Schon in der Hinrunde hatte URW in vier Sätzen das bessere Ende für sich gehabt. Amstetten bleibt nach der siebenten Niederlage im zwölften Spiel Sechster. Waldviertel-Manager Werner Hahn: „Ein emotionsgeladenes NÖ-Derby. Für uns ein toller sportlicher Auftakt ins Jahr 2016.“


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Derbyluft zu schnuppern ist für alle Beteiligten etwas ganz Besonderes. Gespannt durfte man auch auf das erste Antreten der Waldviertler unter dem neuen Trainer  und Klublegende Zdenek Smejkal sein. Der aktuelle tschechische Nationalteamtrainer wird nach dem Abschied von Nurko Causevic die URW Waldviertel bis Saisonende trainieren.

Von Beginn an bekamen die Zuschauer in der Zwettler Stadthalle professionellen Volleyball geboten. URW Waldviertel setzte Amstetten mit hervorragendem Service unter Druck und legte somit den Grundstein für ein klares 25:15 in Satz eins.
Ab dem zweiten Durchgang schenkten sich beide Teams nichts. Tolle Ballwechsel auf beiden Seiten brachte die „Hölle des Nordens“ zum Kochen. Die Mostviertler rappelten sich rasch auf und glichen zum 1:1 Satzgleichstand aus.
In den Sätzen drei und vier zeigten die Waldviertler neben guter Serviceleistung auch mit spektakulären Blockpunkten auf. Die doch größere Erfahrung der URW war es zu verdanken, dass in diesen Runs die wichtigen Punkte auch im Waldviertel blieben. Durchaus verdient sicherte sich Union Volleyball Raiffeisen Waldviertel auch das zweite Saisonderby gegen Amstetten mit 3:1.

„Routine hat sich gegen Jugend durchgesetzt. Wir sind aber durchaus positiv gestimmt nach der Derbyniederlage. Denn wir wissen, dass wir in den nächsten Jahren auch in solchen Spielen bestehen werden“, erklärt Amstettens Sportdirektor Michael Henschke.

Aufsteiger wartet auf ersten Sieg

Weiterhin ohne Sieg ist Aufsteiger SG Union Raiffeisen Bisamberg/hotVolleys. Wie schon im Heimspiel reichte es gegen den VBC TLC Weiz zu keinem Satzgewinn. Die Steirer setzten sich 3:0 (25:23, 25:20, 25:23) durch und schoben sich an den Wörther-See-Löwen vorbei auf Platz sieben.


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