Speed-Asse knackten die 200 km/h-Schallmauer

Günther Foidl (li.), Klaus Schrottshammer, Andreas Nußbaumer, Simon Leitner, Manuel Kramer, Daniel Raab und Christoph Prüller. - Foto: zVg
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SKI ALPIN. Österreichs Speed Ski-Team hat seine Zelte nun in Vars (FRA) aufgeschlagen. Es überraschte mit Läufen mit über 200 km/h. Am schnellsten war Klaus Schrottshammer.


Hier erwartet die Rennläufer die schnellste Strecke im gesamten Weltcupzirkus, wobei es eine ganz besondere Herausforderung für die drei österreichischen Neulinge in der Königsklasse S1 darstellt. „Die Strecke präsentiert sich in einem tollen Zustand, hat mit der gefährlichen Kompression aber seine Tücken, die es heißt zu bewältigen“, weiß Mannschaftsführer Christoph Prüller.


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Der österreichische Routinier Klaus Schrottshammer kommt mit der Strecke in Vars sehr gut zurecht und konnte somit drei tolle Läufe absolvieren. Mit 216,34 km/h darf sich der Bad Mitterndorfer über die Halbzeitführung freuen. Er verwies die beiden starken Italiener Simone (215,82) und Ivan Origone (215,44) auf die Plätze. „Ich bin gut drauf und gehe somit auch sehr optimistisch in das morgige Finale. Die schwierige Kompression hab ich mir gut eingeprägt, sodass ich völlig konzentriert und fokussiert in die weiteren Läufe gehen werde“, so ein sichtlich zufriedener Klaus Schrottshammer.

Der ehemalige alpine Skirennläufer Manuel Kramer kommt ebenfalls immer besser in Fahrt. Der S1-Neuling aus der Flachau lauert hinter den beiden Origone-Brüdern bereits auf Platz vier. Kramer durfte sich mit einer Geschwindigkeit von 214,41 km/h über einen tollen persönlichen Rekord freuen. „Bei diesem hohen Tempo wird es natürlich immer schwieriger und auch die Kompression macht es nicht einfacher. Aber ich bin gut drauf und will noch mehr, wobei ich hoch konzentriert bleiben und mit Hirn fahren muss“, blickt Kramer optimistisch auf das Finale.

Auch Österreichs Junioren über 200 km/h

Die beiden Junioren im österreichischen Team legten erneut mehr als nur eine Talentprobe ab. Sowohl der Oberösterreicher Simon Leitner als auch der Niederösterreicher Daniel Raab aus Randegg erreichten nach tollen Fahrten persönliche Höchstgeschwindigkeiten von 205,01 bzw. 204,31 km/h. Damit sind Simon und Daniel auch die ersten Junioren in Österreich, welche die Schallmauer von 200 Stundenkilometern überschritten haben. „Wir sind sehr stolz auf unsere Burschen, die in ihrer ersten Saison in der S1-Klasse gleich so tolle Fortschritte machen. Dass die beiden auf Anhieb über 200 km/h erreichen, durften wir nicht erwarten, aber es freut uns natürlich sehr, dass Simon und Daniel sich im Klassement mitten unter den erfahrenen Athleten klassieren konnten“, freut sich Christoph Prüller.

Foidl führt bei den Downhillern

Der routinierte Tiroler Günther Foidl ist Österreichs einziger Vertreter in der Downhill-Klasse. Nach seiner Abwesenheit in Kanada und Andorra erzielte er in seiner Klasse mit 185,28 km/h die Höchstgeschwindigkeit und geht somit als Führender in das morgige Finale.


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