Baumschlager strebt seinen 13. Titel entgegen Themen:Rallye Raimund Baumschlager steuert bei der Weiz Rallye seinen 13. Staatsmeistertitel entghegen. - Foto: H. Illmer Von: Michael 7. August 2015 RALLYE. Der dreifache Sieger der Rallye Weiz, Raimund Baumschlager, führt unangefochten das Feld an. Nicht einmal zehn Strafsekunden konnten ihn bremsen. Der 13. Staatsmeistertitel ist greifbar nahe. Mit vier Sonderprüfungen, die erstmals ohne Service-Pause absolviert wurden, ist der erste Teil der Rallye Weiz 2015 beendet. Der Löwenanteil des sechsten Staatsmeisterschaftslaufs in der Oststeiermark findet am Samstag statt. Da sind dann noch zehn weitere Wertungsabschnitte zu absolvieren. In Führung liegt nach dem ersten Tag der »Mister Weiz« Raimund Baumschlager. Der zwölffache Staatsmeister konnte sich sogar zehn Strafsekunden wegen einem Fehlstart auf der Sonderprüfung Rossegg leisten, um trotzdem noch mit 24 Sekunden vor seinem ersten Verfolger Fabian Kreim zu übernachten. Baumschlager, der die Rallye Weiz in den letzten drei Jahren gewonnen hat, ließ auch gestern nichts anbrennen. Mit vier Bestzeiten machte der Oberösterreicher im Skoda Fabia R5 klar, dass er im vierten Anlauf nichts von seinem Siegeswillen eingebüßt hat. »Der Frühstart ist mir einfach passiert. Das kommt vor. Aber ich bin dann ohne Risiko weitergefahren und war trotzdem beruhigend schnell.« Hinter dem Skoda-R5-Piloten lieferte sich Hermann Neubauer im Ford Fiesta S2000 und der junge Deutsche Fabian Kreim (Skoda Fabia R5) ein erbittertes Duell um den zwischenzeitlichen zweiten Platz. Letztendlich hatte am Ende Kreim die Nase vorne. In der 2WD-Wertung liegt ebenfalls der Titelverteidiger vorne. Michael Böhm (Suzuki Swift S1600), dem in Weiz 20 Punkte zum neuerlichen Championat reichen würden, profitierte allerdings vom Pech des Welt-/Europameister Andreas Aigner. Dem lange führenden Steirer wurde das straffe Programm ohne Service zum Verhängnis. »Auf SP 3 Strallegg hat es plötzlich einen Kracher gemacht. Die Bremse hat versagt und ich konnte mit Mühe einen mehrfachen Überschlag verhindern. Zwar sind wir noch ins Ziel gefahren, aber bei unserem Renault Clio ist Wasser und Öl ausgetreten. Deshalb haben wir aufgegeben, um noch eine kleine Chance zu besitzen, morgen nach einer vielleicht möglichen Reparatur wieder starten zu können.« Europameister Karl Wagner dominiert im Historischen Rallye-Pokal. Der Wiener Porsche-Pilot mit über einer Minute Vorsprung auf den Kremser Wili Rabl (ebenfalls Porsche 911). Zwischenstand nach dem ersten Tag (4 von 14 SP): 1. Raimund Baumschlager/Klaus Wicha A/D Skoda Fabia R5 27:13,6 Min 2. Fabian Kreim/Frank Christian D/D Skoda Fabia R5 +24,2 Sek 3. Hermann Neubauer/Bernhard Ettel A/A Ford Fiesta S2000 +25,3 Sek 4. Teemu Suninen/Mikko Markkula Fin/Fin Skoda Fabia S2000 +40,4 Sek 5. Gunthard Puchleitner/Arno Puchleitner A/A Mitsubishi Evo IX +1:57,5 Min 6. Michael Böhm/Katrin Becker A/A Suzuki Swift S1600 +2:13,6 Min 7. Günther Knobloch/Sandra Stifter A/A Citroen DS3 R3 Max +2:16,8 Min 8. Aljosa Novak/Matej Car Slo/Slo Mitsubishi Evo IX +2:20,2 Min 9. Patrick Pusch/Andreas Luther D/D Citroen DS3 +2:45,2 Min 10. Reinhold Neulinger/Markus Pötscher A/A Mittsubishi Evo IX +3:24,3 Min Grössing steigt auf Ford Fiesta WRC umWenn Teamchef Kogler irrt, fehlt Benzin im Tank„Helmut Schöpf, mach es bitte noch einmal“Mundl Baumschlager hat Konkurrenten im GriffBaumschlager liegt vorne, Kogler fiel ausWaldviertel Rallye feiert in St. Pölten PremiereMichael Böhm feiert im Ford seine Allrad-PremiereKogler schnellster Pilot ohne AllradantriebRehberger: Saisonbilanz ist durchaus positivBeide Zellhofer sehen Ziel der Herbst-RallyeZellhofer-Duo startet bei Rallye in DobersbergRehberger startet bei Herbstrallye Aufholjagd