Dominic Thiem spielt Davis Cup in Kitzbühel

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TENNIS: Friede im österreichischen Tennis. Nach Gesprächen zwischen dem neuen ÖTV-Präsidenten Robert Groß und Thiem-Trainer Günter Bresnik gab es eine Einigung: Alle Beteiligten werden miteinander statt gegeneinander arbeiten.

Es ist damit gelungen, wichtige Weichen für das österreichische Tennis zu legen. Einerseits weil sich der ÖTV sportlich mit den besten Teams im Davis Cup by BNP Paribas international messen kann, andererseits weil in Zukunft die besten Kräfte im Nachwuchs gebündelt werden. Der Verband freut sich, künftig mit Günter Bresnik und seinem Trainerteam in der Nachwuchsarbeit zusammenzuarbeiten.   „Wir haben große Ziele und das kann in einem kleinen Land wie Österreich nur funktionieren, wenn die besten Köpfe an einem Strang ziehen. Mir war bei meinem Amtsantritt sehr wichtig, dass sich wieder alle Entscheidungsträger im österreichischen Tennissport in die Augen schauen können. Das ist uns gelungen“, so ÖTV-Präsident Robert Groß.

Das Simacek Austrian Davis   Cup-Team wird also für die Begegnung in der zweiten Runde der Europa/Afrika-Zone I gegen die Niederlande von 17. bis 19. Juli in Kitzbühel von Österreichs Nummer eins, Dominic Thiem, angeführt.   „Ja, ich werde spielen“, gab die aktuelle Nummer 30 der ATP-Rangliste bekannt. Der 21-jährige Lichtenwörther bereitet sich derzeit im Leistungszentrum Südstadt auf die nächsten Turniere vor, ganz besonders aber auf den Davis Cup. Auch Günter Bresnik zeigte sich zufrieden: „Dominic hat schon darauf gebrannt, endlich für sein Land aufzulaufen. Österreich muss jetzt mit den besten Spielern, die es hat, gegen die Niederlande antreten.“ Die Differenzen mit dem Verband sind, so Bresnik, beseitigt.

Auch Davis Cup-Kapitän Stefan Koubek atmet auf: „Ich bin froh, dass Dominic spielt und freue mich, dass zwischen dem ÖTV und Dominic bzw. Günter Bresnik wieder ein gutes Verhältnis herrscht. Einberufen sind nun Dominic Thiem, Andreas Haider-Maurer, Jürgen Melzer und natürlich Alexander Peya.“ Derzeit nicht dabei ist Gerald Melzer, der gegen Schweden auswärts maßgeblich am Sieg beteiligt war – der Kader lässt aber nur vier Spieler zu.

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