Admira nächste schwere Hürde des SKN St. Pölten

Eldis Bajrami (Mi-) soll in Zukunft das Mittelfeld der Wölfe verstärken. - Foto: SKN
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FUSSBALL.  Der SKN St. Pölten steht nach elf sieglosen Heimspielen am Samstag (18.30 Uhr) gegen die Admira Wackerstark unter Druck.


Mit dem Duell gegen die Admira Wacker wird das erste Saisonviertel bereits beendet. Nun hoffen die bisher zahmenWölfen, die „hartnäckig den letzten Platz in der Bundesliga verteidigen“, den ersten Sieg in diesem Jahr einzufahren. Neo-Trainer Oliver Lederer wird daher alles Register seinen Könnens ziehen müssen, um seinen ehemaligen Klub mit einer Niederlage nach Hause zu schicken. Nach saisonübegreifend elf Runden ohne Sieg eine riesengroße Herausforderung…

„Die Wiener Austria wollte vergangenen Sonntag Feuerlöscher spielen. Auch wenn wir leider verloren haben, ist ihr das überhaupt nicht gelungen – ich brenne weiter“, hat Neo-Leitwolf Oliver Lederer die 1:5-Pleite beim Debüt auf der Trainerbank der Wölfe bereits wieder abgehakt. Oder besser gesagt – mit seinen Schützlingen aufgearbeitet. „Wir haben lange Zeit auf Augenhöhe mit der Austria agiert,  nach den beiden Ausschlüssen war die Partie allerdings entschieden. Wir haben also doch viel Positives aus diesem Spiel mitgenommen“, schaut Lederer noch einmal kurz zurück.

Ansonsten ist sein Blick nur nach vorne gerichtet. Alle im Wolfsrudel haben die Admira und den ersten Saisonsieg im Visier. Für Oliver Lederer ist das NÖ-Derby natürlich ein ganz besonderes Spiel, geht es doch gegen seinen Ex-Klub. Wobei das für ihn letztendlich zweitrangig ist: „Besonders ist das Spiel einzig und allein deshalb, weil ich erstmals als SKN-Trainer in der NV Arena mit von der Partie bin. Vor den eigenen Fans, die uns hoffentlich zum ersten Dreier tragen werden. Das war’s dann auch schon, die Admira ist einer von neun Gegnern in der Bundesliga.“

Ein sehr starker allerdings, wie er nur zu gut weiß. „Sie haben eine Mannschaft, die seit langem zusammenspielt und enorm viel Qualität hat. Das sieht man auch daran, dass mit Sax und Knasmüllner jetzt auch zwei Spieler im Kreis der Nationalmannschaft sind“, so Lederer über den kommenden Gegner. Dennoch hat das Wolfsrudel durchaus gute Erinnerungen an einige Derby aus der letzten Zeit – besonders an jene, die in der NV Arena stattgefunden haben! Denn seit dem Umzug ins neue Stadion ist der SKN gegen die Südstädter „Panther“ auf dem heimischen Rasen noch unbesiegt, holte dabei in der letzten Saison aus zwei Spielen vier Punkte.

Doch vor dieser Aufgabe stehen auch einige Sorgenfalten auf dem Gesicht des neuen Cheftrainers. Denn die Personalsituation wird durch die Sperren von Ambichl und Huber noch prekärer. Von den Verletzten wird voraussichtlich keiner in den Kader zurückkommen. „Trotzdem werden wir eine Elf aufs Feld schicken, die bereit ist, mit 110 Prozent den ersten Sieg einzufahren“, lässt er sich in Sachen Aufstellung noch nicht in die Karten blicken. Wenn es um den Matchplan geht, schon eher: „Wir wollen dominant auftreten, zeigen, dass wir der Herr im Haus sind.“ Dann sind heute (18.30 Uhr) im NÖ-Derby mit Sicherheit die ersten drei Punkte im Bereich des Möglichen!

Der SKN St. Pölten verpflichtete Eldis Bajrami

Der 24-Jährige Mittelfeldspieler, dessen Vertrag bei Admira Wacker nicht mehr verlängert wurde, hat 94 Mal in der Bundesliga gespielt, war zuletzt vereinslos und hatte sich zuletzt beim SKNl fit gehalten.

Sportdirektor Markus Schupp reagiert damit auf die lange Verletztenliste: “Vor allem durch den Ausfall von Devante Parker sind wir zur Überzeugung gekommen, diese Lücke im Kader kurzfristig mit der Verpflichtung von Eldis zu schließen. Er ist variabel einsetzbar und benötigt kaum Eingewöhnungszeit, weil ihn unser Trainer Oliver Lederer aus seiner Admira Zeit bestens kennt.“

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