Alex Schmirl verlässt Rio erhobenes Hauptes

Alexander Schmirl: Keine Medaille, aber mit Leistung zufrieden. - Foto: zVg
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SCHÜTZENSPORT. Ohne erhoffte Medaille aber zufrieden kehrt der Rabensteiner Alexander Schmirl von den Olympischen Spielen zurück.

Im abschließenden Match der Gewehrbewerbe dieser Olympischen Spiele gingen Alexander Schmirl und Gernot Rumpler im Olympic Shooting Centre Deodoro an den Start der sogenannten Königsdisziplin des Sportschießens. Im Kleinkalibergewehr-Dreistellungsmatch erzielte Alexander Schmirl mit 1170 Ringen und dem 17. Platz das beste Ergebnis aus österreichischer Sicht. Gernot Rumpler wurde 36.

Beide Österreicher hatten einen schwierigen Start mit einer für sie nicht zufriedenstellenden Kniend-Stellung. Nach anfänglicher Positionierung im hinteren Teil des 44 Schützen umfassenden Teilnehmerfeldes (386 Ringe) gelang dem Rabensteiner Alexander Schmirl durch eine starke Kampfleistung jedoch eine stetige Verbesserung im Zwischenklassement  (396 Ringe im Liegend und 388 Ringe im Stehend), die den 26-jährigen Niederösterreicher letztendlich auf den 17. Platz – und mit 1170 Ringen seiner besten Leistung in dieser Saison – aufsteigen ließ.

Es fehlten die sehr guten Leistungen

Alexander Schmirl: „Grundsätzlich sind 1170 Ringe eine gute Leistung aber vor allem im Kniend nicht gut genug, um ganz vorne mit dabei zu sein. Mit meinen drei Starts hier bei den Olympischen Spielen bin ich recht zufrieden. Ich habe gute Leistungen gebracht, aber leider nicht die sehr guten, die ich mir erwartet hatte.“

ÖSB-Trainer Wolfram Waibel: „Es ist schade um den Kniend-Start der beiden! Zu bewundern ist allerdings der Kampfgeist von Alex Schmirl. Ihm war nach dem Kniend klar, dass das Finale außer Reichweite ist und er hat trotzdem alles gegeben. Gernot Rumpler wiederum hat – wie alle anderen auch – das ganze Jahr einen unglaublichen Einsatz gezeigt, sich bemüht und gekämpft und deshalb ist seine große Enttäuschung verständlich. “

ÖSB-Generalsekretär Mag. Florian Neururer: „Insgesamt können wir durchaus eine positive Bilanz ziehen. Der fünfte Platz von Olivia war eine wichtige Bestätigung, dass die harte Arbeit der letzten Jahre erfolgreich war. Aber auch die anderen Leistungen waren teils sehr stark. Schade waren die knapp verpassten Finale von Olivia und Alexander. Hier fehlte einfach auch das letzte Quäntchen Glück. Mein Dank gilt neben unseren hart trainierenden Athletinnen und Athleten dem gesamten Betreuerteam rund um Margit Melmer, Hubert Bichler, Wolfram Waibel, Hermann Rainer, dem Olympiazentrum Innsbruck mit Roland Luchner sowie Mirjam Wolf mit ihrer sportpsychologischen Teambetreuung. Sie haben es in den letzten Jahren geschafft, aus unserem jungen Team eine leistungsstarke Mannschaft zu formen, das noch eine erfolgversprechende Zukunft vor sich hat. Bereits jetzt können wir optimistisch auf den nächsten Olympiazyklus blicken.

Geschrieben von: Tina Neururer

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