„Aufschlagskanone“ zu stark für Haider-Maurer

Wehrte sich mit guter leistung gegen das Ausscheiden: Andreas haider-Maurer. - Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer,
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TENNIS.  Mit dem Niederösterreicher Andreas Haider-Maurer verabschiedete sich auch der vierte Österreicher in der ersten Runde vom Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle.

Andreas Haider-Maurer ist in der ersten Runde der mit 2,324 Millionen Euro dotierten Erste Bank Open 500 in der Wiener Stadthalle gescheitert. Der 28-jährige Niederösterreicher, der durch eine Fersenentzündung gehandicapt war, musste sich dem südafrikanischen Weltranglisten-Elften Kevin Anderson in 73 Minuten mit 4:6, 5:7 geschlagen geben. Der 2,03 Meter große Anderson spielte seine Aufschlagqualitäten voll aus, servierte nicht weniger als 19 Asse und ließ keine einzige Breakchance des Österreichers zu.

19 Asse des Südafrikaners, aber auch elf Asse von Andreas Haider-Maurer

Zwar „donnerte“ auch AHM seinem Gegenüber zehn Asse ins Feld, doch in den entscheidenden Phasen beider Sätze konnte der Österreicher Aufschlagverluste zum 4:5 bzw. 5:6 nicht verhindern. „Ich bin mit dem Ziel in die Partie gegangen, meine Aufschlaggames zu halten. Ich hätte mir gerne die Tiebreaks angeschaut, denn dort kann immer alles passieren, aber das habe ich leider nicht geschafft. Seine Leistung war sehr stark, das muss man einfach anerkennen“, resümierte Haider-Maurer, der die am Vortag aufgetretenen Probleme mit seiner Ferse nicht als Ausrede für die Niederlage gelten lassen wollte: „Gestern Abend habe ich noch geglaubt, dass ich gar nicht spielen kann. Aber ich wurde gut behandelt, deshalb  ist es mir heute auch besser gegangen. Ich habe bis Mitte des zweiten Satzes gar nichts gespürt – auch deshalb, weil ich Schmerzmittel genommen habe“, erzählte der Weltranglisten-62., der aufgrund der Fersenprobleme die Saison nun wohl vorzeitig beenden wird.

Nach dem Ausscheiden von Lucas Miedler, Gerald Melzer und auch Dominik Thiem steht kein Österreicher in der zweiten Runde des Wiener Tennisturniers. Zuletzt gab es dieses Desaster für den Veranstalter 1982, als Peter Feigl, Hans Kary und Bernhard Pils schon in der ersten Runde ausschieden.

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