Aufwärtstrend hält bei den Speed-Ski-Fahrern Themen:Ski Alpin Klaus Schrottshammer gelang der Sprung auf's Podium. - Foto: zVg Von: Heinz Harauer 15. März 2016 SKI ALPIN. Die Plätze drei und vier gab’s für Österreichs Speed Ski-Routinier Klaus Schrottshammer in Andorra. Nach dem ersten Rennen in Kanada ging es für das Speed Ski Austria-Team weiter nach Andorra. An den ersten beiden Trainingstagen herrschten aufgrund des Neuschnees schwierige Bedingungen und so musste der erste der beiden Bewerbe um einen Tag verschoben werden. Die wechselnden Schneeverhältnisse machten es nicht unbedingt einfacher, doch damit hieß es nun klarzukommen. Werbung An beiden Renntagen führte kein Weg an den beiden starken Italienern vorbei: Simone und Ivan Origone belegten jeweils die ersten beiden Plätze. Am ersten Tag musste sich Österreichs Routinier Klaus Schrottshammer hinter dem Schweizer Philippe May mit Rang vier (172,79 km/h) begnügen. Am Folgetag konnte sich der Bad Mitterndorfer aber nochmals steigern und schaffte mit Rang drei (178,14 km/h) erneut den Sprung auf das Podium. „Die beiden Origone-Brüder waren hier einfach um die Spur besser. Ich sehe es mit gemischten Gefühlen, da ich in der Vergangenheit immer ganz gute Resultate in Andorra erzielt habe. Aber in Vars werden die Karten wieder neu gemischt und ich werde wieder voll angreifen“, blickt Schrottshammer optimistisch auf die nächste Weltcupstation in Frankreich. „Klaus hat vor allem im zweiten Rennen sehr gute Fahrten gezeigt, hat aber dann fast zu viel riskiert und konnte die Höchstgeschwindigkeit nicht erreichen. Er rittert als Dritter aber weiterhin um den Gesamtweltcup mit“, so Mannschaftsführer Christoph Prüller aus Randegg. Randegger Daniel Raab sammelte wieder Erfahrung Der Niederösterreicher Daniel Raab ging leider verletzt und mit Schmerzen an den Start. Der Randegger schlug sich aber dennoch tapfer und belegte die Ränge 23 und 20 (163,51 sowie 167,17 km/h). „Mit diesem Handicap war einfach nicht mehr möglich, aber Daniel konnte wieder wertvolle Erfahrungen sammeln und das ist in der ersten Saison der Jungen einfach das Wichtigste“, so Christoph Prüller. Für den S1-Einsteiger Manuel Kramer läuft es immer besser. Der Flachauer schrammte nach Rang sechs (171,99 km/h) im ersten Rennen am zweiten Tag als Fünfter (177,37 km/h) nur knapp am Podium vorbei. Damit stellte er eindrucksvoll unter Beweis, dass er bereits nach drei Bewerben in der Königsklasse in der Weltelite angekommen ist. „Ich habe nach Kanada einiges am Setup geändert und freue mich, dass ich hier in Andorra bereits ganz vorne mitmischen konnte“, so Manuel Kramer. Nach dem tollen Auftakt in Kanada ging der Oberösterreicher Simon Leitner (Linz Land) sehr zuversichtlich in die beiden Rennen in Andorra. Der 18-Jährige konnte die Leistung mit Rang elf (169,05 km/h) im ersten Rennen bestätigen. Am zweiten Bewerbstag wollte er dadurch einfach zu viel, was ihm leider zum Verhängnis wurde, dennoch belegte er den guten 14. Platz (170,02 km/h). „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, aber es ist noch Luft nach oben.“ Ab 20. März warten in Vars nun die schnellsten Rennen der Weltcupsaison auf die österreichischen Athleten, was aufgrund der Geschwindigkeiten natürlich für die „Neulinge“ eine interessante Herausforderung werden wird. Die Stimmung innerhalb des Teams ist jedenfalls äußerst gut und zuversichtlich. „Unser Team hat einen gewaltigen Entwicklungsschritt gemacht. Da wir jetzt gleich vier Fahrer in der S1 haben können wir einfach mehr bewegen und das wird sich auch sehr positiv auf unsere Zukunft auswirken“, zeigt sich Mannschaftsführer Christoph Prüller äußerst optimistisch. Werbung ÖSV-Damen trainieren im Sportzentrum NÖÖSV-Damen auf Sommer-TrainingslagerGroßartige Organisation sorgte für PerfektionJohannes Strolz ist stolzer Doppel-StaatsmeisterStrolz trotzte im Slalom am Hochkar dem NebelÖSV-Speedski-Team ist heiß auf den WM-TitelPodestplätze bei SchülermeisterschaftenOstalpencup in Lackenhof/Ötscher beendetHeimische Skielite Gäste am Hochkar und ÖtscherDankesfeier für Helfer von Skiweltcup am SemmeringZehn NÖ-Skitalente sind bereits reif für KitzbühelSchifoan ist doch das Leiwandste auf der Welt