Auswärtsstärke ist Trumpf-Ass des SKN St. Pölten

Nach langer Verletzungspause wieder im Kader: Peter Brandl. - Foto: Helmut Lackinger
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FUSSBALL. Mit viel Selbstbewusstsein fährt der SKN St. Pölten nach Lustenau. Doch die Vorarlberger sind ein ganz gefährlicher Gegner für den Titelanwärter.

„Hurra, wir leben. Gläubiger stimmen Sanierung zu“,  jubelt Austria Salzburg auf der Hompage des Klubs über die Annahme des Sanierungsplanes im Landesgericht Salzburg. Sogar der 1. FC Union Berlin und der TSV 1860 München stellten sich für ein Benefizspiel zur Verfügung, damit der Klub zusätzlichen Einnahmen lukrieren kann.


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Aufatmen daher auch beim SKN St. Pölten: Dem Klub drohte nämlich bei einem frühzeitigen Ausscheiden der Salzburger aus der Meisterschaft  der Abzug von drei Zählern nach dem 6:1-Heimerfolg. Betroffen hätte es auch noch Austria Klagenfurt, die ebenfalls schon gewonnen haben. Wacker Innsbruck und der LASK müssen ersten gegen den insolventen Klub erst antreten.

St. Pöltner Wölfe wollen ihre Serien fortsetzen

Neun Auswärtssiege in Meisterschaft und Cup in Serie. „Es wäre natürlich traumhaft, wenn da nach den nächsten 90 Minuten in Lustenau am Freitag da wie dort die Zehn stehen würde“, schmunzelt SKN-Trainer Karl Daxbacher. Allerdings weiß er auch, dass das ein ganz hartes Stück Arbeit wird. „Ich habe die Lustenauer Austria bei unserem Trainingslager in der Türkei selbst beobachtet. Und da hat man schon gesehen, dass das eine wirklich starke und vor allem eingespielte Mannschaft ist. Die Vorarlberger haben im Winter ja personell gar nichts verändert. Und langsam aber sicher greifen die Ideen und Vorstellungen von Trainer Lassaad Chabbi. Auf uns wartet ein ganz schwerer Gang ins Ländle.“

Den übrigens drei Mann gar nicht antreten konnten: Goalgetter Daniel Segovia muss nach seiner in Liefering erlittenen Knöchel-Blessur zumindesten diese Woche pausieren. Daniel Beichler erwischte es im Training – auch er hat seine Bänder im Knöchel „beleidigt“.  Und Daniel Petrovic muss wegen einer Muskelzerrung pausieren. Somit sind diesmal Florian Mader, Jannick Schibany und Peter Brandl am Donnerstag in den Bus nach Vorarlberg gestiegen. „Da macht sich unser großer, ausgeglichener Kader schneller als erwartet bezahlt“, sieht Karl Daxbacher aber kein Problem wegen der Ausfälle.


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