Dominic Thiem steht souverän in dritter Runde

Dominic Thiem hatte bei den US-Open keine Probleme mit Denis Istomin. - Foto: ÖOC
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TENNIS. Dominic Thiem machte sich bei den US Open selbst ein Geschenk zum 22. Geburtstag. Mit dem Sieg über Denis Istomin steht der Lichtenwörther in der dritten Runde.

Dominic Thiem hat sich zu seinem 22. Geburtstag mit dem Aufstieg in die dritte Runde selbst das schönste Geschenk bereitet. Von der ATP erhielt er eine kleine Torte überreicht.

Der als Nummer 20 gesetzte Niederösterreicher führte gegen Denis Istomin mit 6:4,6:4,1:0,15:0, als der Usbeke nach 84 Minuten wegen einer Oberschenkelverletzung aufgeben musste. Damit steht Thiem  in der dritten Runde der mit 42,3 Millionen Dollar dotierten US Open. Der Nummer 20 des Turniers aus Österreich genügte in den beiden ersten Sätzen jeweils ein Break, Istomin hatte auch nie eine Chance auf ein Rebreak. „Ich bin doppelt glücklich, weil es mein Geburtstag ist. Es war ein sehr solides Match bis zum Abbruch“, so Thiem, der es als Vorteil sah, dass das Match vorzeitig beendet wurde.

„Das ist im Hinblick auf Samstag sicher kein Nachteil, weil da ein richtig schwerer Gegner auf mich wartet. So kann ich ziemlich frisch ins Match gehen.“
Es ist der Südafrikaner Kevin Anderson. Der an Nummer 15 gesetzten 29-Jährigen hat Thiem in den beiden bisherigen Aufeinandertreffen im Jahr 2014 jeweils klar (6:4,6:3,6:4/Australian Open/1. Runde und 7:6,6:4/Tokio/1. Runde) besiegt.

Jürgen Melzer scheitert an Tomas Berdych

In der zweiten Runde war für Jürgen Melzer Endstation. Der 34-jährige Deutsch Wagramer musste sich dem an Nummer sechs gesetzten Tomas Berdych geschlagen geben. Nur im ersten Durchgang konnte Melzer mit dem Tschechen mithalten. Ohne Aufschlagverlust entschied die Nummer sechs des Turniers das Tie-Break für sich.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatte Melzer kurz die Chance, Berdych das Service abzunehmen, ließ die Breakbälle aber aus. Der Top Ten-Spieler zeigte sich wesentlich effizienter, holte sich den zweiten Durchgang mit zwei Breaks mit 6:1. Im dritten Durchgang reichte dem Tschechen ein frühes Break zum 3:1, um für die Vorentscheidung zu sorgen. Mit einem Break schickte er den Österreicher nach 2:03 Stunden mit einem 6:3 in die Unkleidekabine.

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