Max Pucher greift nach dritten Staatsmeistertitel

Franz Wurz (li.) Wachauring-Boss Johann Danzinger, Andy Bentza und Herbert Grünsteidl. - Foto: Wachauring/Lackinger
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MOTORSPORT. Der Titelverteidiger braucht am Wachauring in Melk bei den Supercars nur zwei Vorläufe in der Wertung zu beenden.

Auf dem Wachauring in Melk wird es am kommenden Sonntag hoch hergehen. Der vorletzte Rallycross ÖM-Lauf steht mit 59 Startern auf dem Programm und wird wieder vom ÖAMTC Fahrtechnik veranstaltet. Erstmals wird auf dem umgebauten Ring gefahren und die Urversion der Streckenführung wie im Jahre 1973 verwenden. Aus diesem Grund werden auch die immer wieder von den älteren Fans erwähnten österreichischen Ex-Europameister und vielfache Staatsmeister Franz Wurz, Herbert Grünsteidl und Andy Bentza anwesend sein und für Autogrammwünsche zur Verfügung stehen.

Die Wettervorhersagen sind diesmal nicht so günstig wie zuletzt, aber umso heißer werden die Kämpfe in den einzelnen Kategorien. Gefahren wird in den Klassen Supercars, Super 1600, Super TouringCars – 1600, Super TouringCars – 2000 ccm, Super TouringCars + 2000 ccm und National 1600. Für den heimischen Rallyecross Juniorenpokal der AMF werden nur National 1600 Fahrzeuge, Super TouringCars -1600 und Teilnehmer mit AMF Lizenz im Alter von 16 bis 21 Jahren (Super TouringCars – 1600 und im Alter von 14 bis 21 Jahren (National 1600) berücksichtigt.

Bei den Supercars sollte Max Pucher (Ford Fiesta) keine Probleme haben, seinen dritten Staatsmeistertitel schon vorzeitig zu fixieren. Beendet er zwei Vorläufe in Wertung, erhält er soviele Punkte, dass er gegenüber Alois Höller (Ford Focus) selbst bei Berücksichtigung eines Streichresultates, nicht mehr eingeholt werden kann. Höller wiederum muss aufpassen, dass ihm nicht noch der an dritter Stelle liegende Gerald Eder (Skoda Fabia) den Vizemeistertitel abknöpft. Auch Lokalmatador Rene Derfler (Mitsubishi Lancer ) hat sich einiges vorgenommen und will aufs Podest fahren.

Geklärt ist bereits die Entscheidung bei den SuperTouring Cars bis 2000. Hier ist der Tscheche Roman Castroal (Opel Astra) nicht mehr einzuholen. Offen ist, wer Vizemeister wird: entweder Heinz Glinz oder Martin Jakubowicz (beide Renault Clio).

Bei der Kategorie Super 1600 werden die beiden Skoda Piloten Raphael Dirnberger  und der Tscheche Jan Ratajski um wichtige Titelpunkte kämpfen. Interessant dort ist das Debut des jungen Amstettners Christoph Zellhofer, der mit einem Suzuki S1600 zum ersten Mal Rallycrossluft schnuppern wird.

Freuen kann man sich auf das Duell zwischen Karl Schadenhofer (VW Golf) und Michael Stoklassa (BMW E36): beide haben noch Titelmöglichkeiten in der Klasse Super Touring Cars über 2000.

Birgit Kuttner setzt Herren-Duo zu

In der Kategorie Super Touring Cars bis 1600 sollte ein Dreikampf zu erwarten sein. Birgit Kuttner (Honda Civic) fightet als Dame gegen die derzeit in der ÖM vor ihr liegenden Daniel Karlovits (Honda Civic) und Thomas Mühlbacher (Toyota Corolla).

Nicht weniger als 23 Nennungen gibt es in der Klasse National 1600 um den AMF-Pokal. Die Favoriten sind dort Dominik Janisch (VW Polo), Robert Vogl und Andreas Hungendorfer (beide Citroen Saxo), sowie Lukas Dirnberger (VW Polo), der im Junioren Pokal 2017 vor Dominik Jordanich (Honda CRX) in Führung liegt.

Der Eintrittspreis am Sonntag beträgt € 15.-, Kinder unter 14 Jahren haben freien Eintritt.

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