„Mundl“ Baumschlager hatte seine Gegner im Griff

Souväner Spitzenreiter Raimund Baumgartner. - Foto: Illmer.
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RALLYE. Mit Bestzeiten auf allen zehn Sonderprüfungen holte sich Raimund Baumschlager im Skoda Fabia R5 ungefährdet den Sieg der Schneebergland Rallye in Rohr/G. Zweiter wurde Lokalmatador Gerwald Grössing mit 2:17 Minuten Rückstand.

Der zwölffache Staatsmeister Raimund Baumschlager hat die Schneebergland-Rallye am Samstag überlegen gewonnen. Gemeinsam mit seinem Co-Piloten Thomas Zeltner markierte er im Skodia Fabia R5 auf allen zehn Sonderprüfungen die Bestzeit und fuhr am Ende 2:17 Minuten Vorsprung auf den zweitplatzierten Lokalmatador Gerwald Grössing mit Co-Pilot Siegfried Schwarz (Ford Fiesta R5) heraus. Thomas Zeltner war nach seinem Herzinfarkt im März wieder mit von der Partie und war vom neuen Skoda Fabia R5 hellauf begeistert: »Das Auto ist ein Hammer, es macht richtig Spaß. Beim Fahren merkst du gar nicht, wie schnell der R5 wirklich ist. Erst wenn du auf die Ecken zukommst kriegst du mit, was da wirklich los ist. Mit meiner Gesundheit passt alles.« Aufatmen auch bei Baumschlager: „»Die Freude über den Sieg ist riesengroß, aber noch viel größer ist die Freude, Thomas im Auto wieder an meiner Seite zu haben«

Die Rallye-Staatsmeisterschaft war schon nach der Jänner Rallye eine Einbahn Richtung Oberösterreich.   Dies soll nicht die exzellenten Fahrweisen der Mitbewerberum den österreichischen Titel schmälern, sondern ganz klar zum Ausdruck bringen, dass Baumschlager mit seinem Boliden und seiner Fahrweise einfach überlegen ist.   Der Niederösterreicher   zeigte im Schneebergland erneut auf. Er fixierte einen überlegenen Sieg in der Meisterschaft der zweiradgetriebenen Fahrzeuge sowie den siebenten Rang im Gesamtklassement.

Trotz der sechs Bestzeiten im 2WD Bereich war Michael Böhm mit dem ersten Tag der Rallye nicht ganz zufrieden: »Die klare Führung bei   den »Zweiradlern« geht für uns in Ordnung, aber in der Gesamtwertung wären   wir aber gerne etwas weiter vorne.“   Der zweite Tag begann für Böhm/Becker dann besser. Das Duo erreichte auf   den ersten beiden Prüfungen jeweils vierte Ränge in de Gsamtwertung.

Für die Österreichische Meisterschaft scheint alles klar. Baumschlager verteidigt seinen Titel souverän, um den zweiten Platz duellieren sich Michael Böhm und Gerwald Grössing, nachdem der Salzburger Hermann Neubauer mit seinem Ford Fiesta S2000 die Segel gestrichen hat.

Einen eher spektakulären Damenabgang verzeichnete die Opel Corsa OPC Cup-Fahrerin Viktoria Hojas in der gebirgigen Sonderprüfung Haraseben am ersten Rallyetag. Sie köpfelte mit ihrem Boliden etliche Meter talwärts, blieb aber aufgrund des stabilen Aufbaus eines Rallyefahrzeugs unverletzt.

Gerwald Grössing scheint mit dem zweiten Rang durchaus zufrieden: »Wie jedes Jahr ist es auch heuer eine Freude auf eigenem Gelände eine derart spektakuläre Motorsportveranstaltung durchzuführen. Schön ist es, wenn sich Spitzensportler in Österreich treffen und auch gut verstehen. In diesem Sinne beabsichtige ich auch 2016 die Schneebergland Rallye zu veranstalten.«

Die Gesamtwertung:
1. Raimund Baumschlager/Thomas Zeltner (Skoda Fabia R5) 1:29:08,2. –   2. Gerwald Grössing/Sigi Schwarz (Ford Fiesta R5)     + 2:16,6. – 3. Christian Schuberth-Mrlik/Leopold Welsersheimb (Subaru Impreza WRX STi)     +4:17,1. – 4. Hermann Gassnerb/Karin Thannhäuser   +4:18,9. – 5. Simon Wagner/Fred Winklhofer (Mitsubishi Lancer EVO III)   + 4:34,9. – 6. Martin Kalteis/Günter Lang (Mitsubishi Lancer EVO VII)    + 6:52,7. –   Michael Böhm/Katrin Becker (Suzuki Swift S16000)   + 7:32,2. –   8. Gerald Rigler/Martin Rossgatterer (Mitsubishi Lancer EVO IX)   + 11:00,9. – 9. Wolfram Doberer/Mario Palmsteiner (Opel Corsa OPC)   + 12:57,6.   10. Alois Handler/Andreas Scherz (Peugeot 207 RC) + 13:09,0.

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