Nächste SKN-Chance gegen die Wiener „Veilchen“

Auch Lukas Thürauer (li.) stellte Trainer Oliver Lederer gegen Austria Wien nicht zur Verfügung. - Foto: Lackinger
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FUSSBALL. Gegen den FK Austria Wien ist der SKN trotz der eigentlich klar verteilten Rollen voll auf die drei Punkte eingestellt. 

„Wir müssen endlich etwas Zählbares einfahren.“ Dieser Tatsache ist sich SKN-Cheftrainer Oliver Lederer vor dem Duell mit der Wiener Austria durchaus bewusst. Während seiner Amtszeit konnte der SKN St. Pölten in neun Spielen bislang drei Punkte einfahren, zu einem vollen Erfolg reichte es aber noch nicht. Wobei in derprekären Sition der Wölfe eigentlich nur ein Sieg zählt. Seine Premiere war ausgerechnet gegen die Wiener Austria – dabei gab es eine 1:5-Schlappe.

Zumindest die Statistik klingt durchaus verheißungsvoll – denn immerhin konnten gegen den Wiener Großklub in fünf Aufeinandertreffen bislang bereits zwei Siege eingefahren werden (einmal auswärts, einmal daheim). Zudem reist die Elf von Trainer Thorsten Fink nicht gerade in Bestbesetzung in die NV Arena. Denn neben zahlreichen Verletzten müssen die Violetten auch Mittelfeldstratege Holzhauer und Innenverteidiger Kadiri für die bevorstehende Partie vorgeben. Zudem gelang den Wienern in den letzten fünf Bundesligaspielen nur ein voller Erfolg.

SKN-Kapitän Dominik Hofbauer schätzt jedenfalls die Chance, das Feld als Sieger verlassen zu können, als durchaus gegeben ein: „Uns ist allen bewusst, dass die Austria trotz ihrer Ausfälle immer noch über ausreichend Qualität im Kader verfügt. In unserer Lage sind wir sicher gegen keinen Favorit, doch wir haben einen guten Matchplan für das Spiel. Wenn wir den entsprechend umsetzen und über unsere Grenzen hinausgehen, bin ich mir sicher, dass wir sie schlagen können.“ Ähnlich sieht auch Flügelflitzer Eldis Bajrami die bevorstehenden 90 Minuten: „In unserer Situation müssen wir jetzt endlich Charakter zeigen und unseren inneren Schweinehund überwinden. Wir kommen nur alle gemeinsam aus dieser Lage heraus.“

Kadertechnisch stehen dem St. Pöltner Trainergespann jedenfalls wieder einige Varianten zur Auswahl – neben dem mit Daniel Luxbacher, Lukas Thürauer, Devante Parker und Danijel Petrovic gefüllten Lazarett muss hingegen im Vergleich zur Altach-Partie ein Ersatz für den gesperrten Sandro Ingolitsch gefunden werden. „Ich kann aber versichern, dass jene Elf, die auf das Feld geht, alles daran setzen wird, den ‚Veilchen‘ das Leben so schwer wie möglich zu machen und die drei Punkte in unserem Stadion zu behalten“, blickt Lederer der Partie optimistisch entgegen.

Der Anpfiff zum Spiel erfolgt um 18:30 Uhr, als Schiedsrichter der Partie agiert Walter Altmann. Vor dem Anpfiff bestreiten zudem die beiden Special Needs Mannschaften der Wölfe und der Wiener das Vorspiel, das um 17 Uhr angepfiffen wird.

 

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Wissenswertes zum Spiel:

Die Wölfe trafen in der Tipico Bundesliga in jedem Duell gegen den FK Austria Wien (sieben Tore in fünf Spielen). Das gelang unserer Elf sonst nur gegen die SV Guntamatic Ried (sechs Tore in vier Spielen).

Der FK Austria Wien gewann in der Tipico Bundesliga gegen unsere Mannschaft nur, wenn die Wiener mehrfach trafen (zweimal mit 2:1 und einmal mit 5:1).

Der FK Austria Wien erzielte sieben der elf Tore in der Tipico Bundesliga gegen das Wolfsrudel in der Schlussviertelstunde. Der FAK erzielte in dieser Saison zwölf Tore in der Schlussviertelstunde – Höchstwert.

Unser Team erzielte 60% der Treffer in der ersten Hälfte – der höchste Anteil in dieser Saison der Tipico Bundesliga. Gegen den FAK erzielten wir allerdings nur zwei der sieben Treffer in Hälfte Eins.

BL-Gesamtbilanz: 5 Spiele / 2 S / 0 U / 3 N – Tore: 7:11
Heimbilanz: 2 Spiele / 1 S / 0 U / 1 N – Tore: 3:3
Höchster Sieg: 2:1 (11.12.2016/08.04.2017)
Höchste Niederlage: 1:5 (17.09.2017)
Die letzten Spiele gegeneinander: 1:5 (A/17.09.2017) – 2:1 (A/08.04.2017)- 2:1 (H/11.12.2016) – 1:2 (A/02.10.2016)

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