Vize-Staatsmeistertiteln für Katharina Huber

Katharina Huber (li.) holte sich im Slalom und RTL zwei Vize-Staatsmeistertitel in Dienten am Hochkönig. - Foto: facebook
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SKI ALPIN. Mit zwei Silbermedaillen bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in Dienten ließ Katharina Huber aufhorchen.

Was für ein unerwartet tolles Saisonfinale für Niederösterreichs Weltcupstarterin Katharina Huber:  Das Skitalent aus St. Georgen/Reith holte sich im Slalom und im Riesentorlauf den Vize-Staatsmeistertitel. Im Torlauf gewann Stephanie Brunner mit einem Vorsprung von 0,08 Sekunden auf  Huber den Titel, im RTL war Ricarda Haaser um 0,42 Sekunden schneller als die Niederösterreicherin. Beim RSL der Herren gewann Philipp Schörghuber vor Marco Schwarz  und Chrispoh Hirschbühl.  Tristan Takats und Marc Digruber belegten die Plätze 21 und 23.


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Perfektes Sommertraining war Grundlage

Die sehr guten Trainingsergebnisse ergaben dann auch die Möglichkeit, an den Zeitläufen mit dem gesamten Europacupteam des ÖSV teilzunehmen. Auch dabei unterstrich Katharina ihr Können und zeigte mit starken Läufen ihre Möglichkeiten auf. Die Tatsache, dass sie sich bei fünf Slalomqualifikationsläufen immer unter den Top 3 klassierte und damit routinierte Europacupläuferinnen hinter sich ließ, gab schlussendlich den Ausschlag, dass Sie ihre Europacupeinsätze bekam.  Ihr erklärte Saisonziel, neben der Verbesserung der FIS Punkte im Slalom und RTL auch im Europacup starten zu können, wurde damit erreicht.

„Ich habe im Sommer gut trainiert. Dafür wurde ich für den Europacupauftakt in Skandinavien ins Team nominiert“, erinnert sich die 19-jährige Mostviertlerin. Beide Slaloms wurde jedoch witterungsbedingt abgesagt, beim angesetzten Riesentorläufen  lief es durchwachsen: Platz 24  bei der EC-Premiere in Trysil und mit Rang sieben im Slalom schon  ein Spitzenplatz in Kvitfjell. Die zweifache österreichische Jugendmeisterin (2012 Riesentorlauf, 2013 Slalom) zählte danach praktisch zum „Stammpersonal“ bei FIS- und Europacuprennen in den technischen Disziplinen. Beim Slalom-„Heimrennen“ auf dem niederösterreichischen Hockar ließ sie als Neunte sogar die weltcuperfahrene Bernadette Schild hinter sich. Beim Europacup-Slalom in Pomporova (BUL) verfehlte die  Absolventin der Michi Dorfmeister Sport-Mittelschule in Lilienfeld als Vierte ganz knapp das Podest.


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