Wimmer Werk in Dijon auf den Spuren von Niki Lauda

Das Trio Klaus Bachler, Matthias Kaiser und Felix Wimmer geht auf Ligier in Dijon an den Start. - Foto: Wimmer Motor Sport.
Share Button

MOTORSPORT Beim vierten 4-Stunden-Rennen zur französischen VdeV Endurance Serie in Dijon-Prenois zählt das österreichische Team zum Favoritenkreis.


Wer Dijon hört, denkt im ersten Moment unweigerlich an . . . Senf. Aber auch wenn diese Spezialität seit 2009 eigentlich gar nicht mehr in ihrer namensgebenden Stadt hergestellt wird, geht es dort am nächsten Wochenende zumindest aus motorsportlicher Sicht relativ „scharf“ zu. Die französische Langstrecken-Serie VdeV absolviert in Dijon-Prenois am Sonntag, dem 1. Juli, ihr viertes Saisonrennen. Und als unabkömmliche Würze hat sich in dieser Serie mittlerweile das Wimmer Werk Motorsport Team Beim vierten 4-Stunden-Rennen zur französischen VdeV Endurance Serie in Dijon-Prenois zählt das österreichische Team zum Favoritenkreis. In der Le-Mans-Prototypen-Klasse LMP3 kommt wieder der teameigene Ligier JS P3 zum Einsatz. Mit einem Sieg in Magny-Cours und einem zweiten Platz zuletzt in Le Castellet hat das Fahrertrio Felix Wimmer, Matthias Kaiser und Klaus Bachler respektable Duftmarken gesetzt. Das VdeV-Debüt des dort einzigen österreichischen Vertreters hätte also eindrucksvoller nicht sein können. „Bis jetzt haben wir sagen können, wir wissen nicht wo wir stehen. Diese Aussage gilt jetzt wohl nicht mehr“, freut sich Wimmer Werk-Geschäftsführer Max Wimmer über die tollen Ergebnisse. Weshalb auch für das kommende 4-Stunden-Rennen in Dijon gilt: „Wenn die Pace wie zuletzt stimmt, können wir sicher wieder ganz vorne mitfahren.“
Schon am Mittwoch reiste die rotweißrote Wimmer Werk Crew nach Frankreich an, am Freitag stehen die ersten freien Trainings mit dem teameigenen Ligier JS P3 auf dem Programm. Fahrten, die speziell in Dijon-Prenois von hoher Wichtigkeit sind. „Wir als Team kennen den Kurs in Dijon praktisch nicht. Matthias Kaiser ist dort schon einmal gefahren, aber das ist auch schon ewig her“, sagt Max Wimmer über die 3,2 Kilometer lange Strecke mit einer imposanten 1,1 Kilometer langen Hochgeschwindigkeits-Start- und -Zielgeraden.
Die österreichische Siegerhymne müssen die Strecken-Verantwortlichen freilich in ihrem Repertoire haben. Hervorgeholt und interpretiert wurde sie jedenfalls schon einmal: am 20. Mai 1984, als Niki Lauda im McLaren den sechsten und bis heute letzten Formel-1-Grand Prix in Dijon gewann.

VdeV-Rennwochenende in Dijon-Prenois:

Freitag, 29. Juni:
9.35 – 11.05 Freies Training 1
13.15 – 15.15 Freies Training 2

Samstag, 30. Juni:
9.00 – 10.30 Freies Training 3
15.00 – 15.30 Qualifying

Sonntag, 1. Juli:
12.25 – 12.55 Startaufstellung
12.55 – 16.55 Rennen

Gefahren wird die VdeV-Serie 2018 an insgesamt sieben Rennwochenenden:

22. – 24. März Barcelona Catalunya (Spanien) 4-Stunden-Rennen
20. – 22. April Magny-Cours (Frankreich) 4-Stunden-Rennen
25. – 27. Mai Circuit Paul Ricard (Frankreich) 4-Stunden-Rennen
29. Juni – 1. Juli Dijon-Prenois (Frankreich) 4-Stunden-Rennen
31. Aug. – 2. Sept. Navarra (Spanien) 6-Stunden-Rennen
5. – 7. Oktober Le Mans Bugatti (Frankreich) 4-Stunden-Rennen
2. – 4. November Estoril (Portugal) 6-Stunden-Rennen

Einen Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*