„Vorn am Kitzsteinhorn“: Powondra, Ring, Steindl

Felix Powondra (re.) siegte knapp vor Vorjahrssieger Niklas Ring. - Foto: Gerry Ring
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SNOWBOARD. Das NASH-Finale fand heuer zum dritten Mal am Kitzsteinhorn statt. Gleich 30 Starter kamen aus Niederösterreich.

100 geladene Freeskier und Snowboarder aus neun Bundesländern im Alter zwischen 7 und 14 Jahren fighten an zwei Tagen in drei Disziplinen um den Titel des Next Austrian Snow Heroes (NASH). UNION Trendsport Weichberger war bei der  Veranstaltung, die als breite Einstiegsschiene für Snowboard- und Freeski-begeisterter Kinder  konzipiert ist, wieder als stärkster Verein am Kitzsteinhorn vertreten. Niederösterreich stellte mit 30  Startern  das größte Teilnehmerfeld aller Bundesländer.


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Bei den Schülern (10 bis 14 Jahre) siegte in der Gesamtwertung Felix Powondra aus Böheimkirchen, im Vorjahr noch auf Rang acht, knapp vor Vorjahrssieger Niklas Ring. Rang drei ging an Moritz Buchebner aus Wr. Neustadt, der für einen steirischen Verein an den Start geht. In den Einzelbewerben war Ring mit Gold (Slalom) und Silber (Cross) erfolgreich, verhaute aber den Freestylebewerb. Powondra, der so wie Ring das SportGym St. Pölten besucht und im kommenden Schuljahr die Snowboardschmiede Stams besuchen will, glänzte mit guten Werten im Spitzenfeld. Nicht genug damit: Die „Lilienfeldschüler“ Christoph Holzinger so wie sein Zwillingsbruder Dominik (beide erst 12 Jahre alt) belegten die Plätze vier und acht, Matthias Trausmuth Platz 6 und Niklas Zauner landete auf Rang 15.

Bei den Mädchen siegte Miriam Weiss, sie besucht die Snowboard Mittelschule Lilienfeld, sowohl im Slalom als auch im Crossbewerb und wurde in der Gesamtwertung Vierte. Celine Gruber (Traismauer) aus dem Weichbergerteam überraschte mit Platz sieben (Rang 2/ Cross) und will sich in Zukunft ebenfalls in Stams weiter entwickeln.  Ein Beweis dafür, dass Union Trendsport Weichberger immer wieder vom „Snowboardland Niederösterreich“ spricht. Besonders erfreulich für das Weichberger-Team:  Bei den „Rookies Boys“ (7 bis 10 Jahre) gab es mit Fabian Steindl (Wien) Rang eins  und für Josef Widmayer (Rabenstein) und Florian Zauner (Hofamt Priel) die Ränge vier und sechs – beide werden in der SMS Lilienfeld betreut.

Talente aus ganz Österreich ausgesucht

Der NASH-Tourbus war von Dezember bis Mitte April in ganz Österreich auf der Suche nach den größten Snowboardtalenten unterwegs. Boarder konnten bei den NASH Workshops ihr Talent unter Beweis stellen. Auch bei Schulmeisterschaften und sogenannten NASH Qualifier Events waren die NASH Scouts auf der Suche nach Talenten. Bei ausgewählten Nachwuchsbewerben in den Bundesländern hatten die Kids die Möglichkeit direkt ein Finalticket zu ergattern. Eine kidsgerechte Crossstrecke, ein Slopestyle-Parcours und ein Parallelbewerb sorgten für spannende Kämpfe. Somit waren beim Finale alle drei Snowboard-Disziplinen Alpin, Cross und Freestyle vertreten. – „Jedenfalls war es nicht leicht, sich für das Finale zu qualifizieren“, so Erik Wöll, der gleichzeitig auch bemerkt, dass die Erfolge beweisen, dass das Weichberger-Team auf dem richtigen Weg ist.

Erik Wöll und Gerry Ring fassen zusammen: „Es muss  immer wieder betont werden, die Erfolge im Nachwuchsbereich in NÖ ergeben sich durch eine vorbildliche Zusammenarbeit der Vereine mit dem NÖ Skiverband, der UNION NÖ und den Schulen, wobei sich die Gründung der Snowboardschule in Lilienfeld ganz besonders bewährt hat. Die Einbeziehung der Eltern in die Vereinsarbeit steht an erster Stelle. Die Alpenländer zu schlagen, die die Berge vor der Haustüre haben, ist sicher eine besondere Leistung. Es steht außer Zweifel, dass UNION Trendsport Weichberger mit ihren internationalen Erfolgen und mit der Nachwuchsarbeit die Nummer eins im Sportgeschehen, nicht nur im Raum St. Pölten, ist.


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