Trefferreiche Partien in den zwei Eishockeyligen Themen:Eishockey Georg Preißl freut sich über den klaren Sieg gegen Tulln. - Foto: zVg Von: Heinz Harauer 19. Dezember 2016 EISHOCKEY. In der Eliteliga und der Landesliga nützten nur die Raptors aus Eisenstadt ihren Heimvorteil. Eliteliga: Stockerauer EV – Amstettner Wölfe 1:6 (0:2, 1:4, 0:0). – Stockerau: Philipp Mayer; Michael Oschepp, Alexander Pamperl, Lydia Dolecek, Benjamin Rogler, Christoph Dolecel, Helmut Gsandtner, Wolfgang Schnopfhagen, Lukas Lindmaier, Sebastian Masaryk, Niklas Prerauer, Michael Mayer, Sascha Garschall, Jiri Pitour, Florian Kautz. – Amstetten: Peter Dorfmayr, Mikael Savolainen; Matti Savolainen, Harald Wagner, Stefan Gatterbauer, Markku Savolainen, Matthias Schwab, Alexander Funke, Paul Holzer, Felix Wagner, Marc Huber, Sebastian Fehringer, Mario Schramböck, Felix Funke, Jakob Weilguny, Philipp Fehringer, Andreas Friedl. – Tore: Sebastian Masaryk; Sebastian Fehringer (3), Alexander Funke (2), Paul Holzer. – Diesmal sind beide Teams gut gestartet und es boten sich auf beiden Seiten gute Chancen auf Tore an, die die Goalies verhinderten. Im Laufe des Spieles wurde Amstetten druckvoller, aber der Torerfolg ließ noch auf sich warten. Aber schon das zweite Powerplay nutzten die Amstettner zum Führungstreffer: Amstettens Top-Talent Alexander Funke netzte nach Pass von Weilguny ein. 30 Sekunden später wieder Powerplay für Amstetten. Diesmal kam Sebastian Fehringer nach Pass von Harald Wagner zum Zug – 2:0. Auch im zweiten Drittel dasselbe Bild: Amstetten ist mehr im Puckbesitz, aber Stockerau konterte gut. Nach fünf Minuten gelang den Stockerauern bei einem dieser Konter der Anschlusstreffer. Amstetten spielte ab jetzt vorsichtiger und versuchte den Puck in den eigenen Reihen zu halten. Die Konter der Stockerauer wurden weniger, die Chancen der Amstettner mehr. In der 7. Minute schlug Fehringer wieder zu – 3:1. Kurz darauf stellte Funke auf 4:1. Knapp vor Ende des Drittels erhöhten Paul Holzer und Philipp Fehringer auf 6:1. Im Schlussdrittel spielte Amstetten auf Ergebnis halten und Stockerau fand kein richtiges Gegenmittel. Trotz rauhem Spiel der Stockerauer, dass sich in Strafminuten widerspiegelte, ließen sich die Gastgeber nicht provozieren. Das Powerplayspiel gelang aber kaum mehr, so blieben weitere Tore aus. EHC Tulln Hummels – SPG EV Union Krems Eagles/ESV Zwettler Hurricanes 3:11 (1:2, 2:5, 0:4). – Tulln: Bernhard Koglbauer; Jozef Drapal, Paul Blüml, Mario Schatz, Stephan Fellinger, Jakob Staubmann, Clemens Znenahlik, Oliver Znenahlik, Georg Privoznik, Philipp Kink, Mario Hübl, Florian Fuchs. – Krems: Johannes Riedler; Nico Toff, Patrick Backknecht, Albert Schreiber, Bernd Parycek, Antonin Vesely, Sebastian Brandl, Philip Kuchelbacher, Oliver Pfeiffer, Alexander Neussl, Philipp Stockinger, Gregor Preißl, Ladislav Vitovec, David Schierhuber, Patrick Kern, Vaclav Kral, Philip Neussl. – Tore: Jozef Drapal, Mario Hübl, Oliver Znenahlik; Patrick Kern (3), Ladislav Vitocek, Philipp Stockinger, Vaclav Kral (je 2), Nico Toff, Philip Neussl. – Vor zwei Wochen gingen die gemeinsam mit den Zwettler Hurricanes spielenden Adler in Tulln noch mit 2:16 unter. Wer diesmal ein ähnlich deutliches Resultat befürchtete, hatte einerseits recht, andrerseits auch wieder nicht. 11:3 lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrigen, allerdings gingen dieses Mal nicht die Tullner Hummels, sondern die Wachauer als Sieger vom Eis. Wie vor zwei Wochen gestaltete sich auch die Anfangsphase dieser Begegnung ziemlich offen. „Wir haben von Beginn an mit viel Druck gespielt und wenig Fehler gemacht,“ erzählt Eagles-Kapitän Bernd Parycek. Der erste Treffer gehörte dennoch den Tullnern. Bis zur ersten Pause konnte die Kremser/Zwettler Spielgemeinschaft allerdings in Führung gehen. Bis zur 34. Minute herrschte Gleichgewicht auf dem Eis, dann aber verlagerte sich das Spielgeschehen ruckartig: Innerhalb von drei Minuten brachten die Wachauer fünf Mal (!) die Scheibe im gegnerischen Tor unter. „Da hat uns auch das Glück geholfen,“ meint Parycek. „In dieser Phase war einfach jeder Schuss ein Tor. Allein die erste Linie traf in einem Wechsel dreimal.“ Noch im zweiten Drittel konnten die Hummels zwei Tore aufholen. Mit einem für die Hausherren nicht sehr motivierenden Stand von 3:7 ging es dann ins letzte Drittel, das mit 4:0 für die Eagles/Hurricanes ähnlich klar ausging wie der zweite Spielabschnitt. „Der große Unterschied zum letzten Spiel in Tulln war heute die Defensive“, meint Kapitän Bernd Parycek. „Wir waren heute viel konzentrierter und konnten unserem Goalie viel mehr helfen als das letzte Mal, indem wir zum Beispiel die meisten Rebounds weggeräumt haben.“ Ein weiterer Grund für die Steigerung war das aggressivere und gleichzeitig kontrollierte Körperspiel, das für wenig Strafen sorgte. „Bei fünf gegen fünf können wir mit jedem Gegner mithalten. Das hat man auch in den beiden Partien gegen Amstetten gesehen“, so Parycek. Gute Aussichten jedenfalls für das nächste Spiel, dass die Eagles/Hurricanes wieder auswärts bestreiten: Am Mittwoch ist die Spielgemeinschaft zu Gast in Stockerau. Landesliga: Stormy Storks Rust – EGC Tulln Hummels 4:5 (2:3, 1:0, 1:2). – Rust: Bernd Rainer; Mario Horvath, Sascha Hübner, Christoph Freiler, Roland Humann, Gerald Liberdas, Andreas Huszar, Alfred Kaspar, Michel Jagschitz, Werner Huszar, Philip Vodopuitz. – Tulln: Christoph Posautz; Markus Schatz, Matthias Hagl, Dominik Kargl, Manuel Grundschober, Felix Nader, Bernhard Roiß, Wilhelm Hummel, Niklas Bernegger, Martin Stangelberger, Florian Fuchs. – Tore: Gerald Liberda (2), Andreas Huszar, Philip Vodopiutz; Florian Fuchs (3), Martin Stangelberger (2). – Im vorgezogenes Spiel der elften Runde gab es in allen Dritteln knappe Ergebnisse. Auffällig war die Fairness: Im ersten Drittel gab keine einzige Strafe. Klar, dass sich damit das Spielniveau entscheidend hob und das Publikum ein interessantes Spiel vorgesetzt bekamen, das erst in der Schlussminute durch den Treffer von Martin Stangelberger zugunsten der Tullner entschieden wurde. Stockerauer EV– UEC The Dragons Mödling 5:6 (1:3, 2:3, 2:0). – Stockerau: Paula Camilla Marchart; Michael Oschepp, Rafael Alonso Pollhammer, Michael Lettner, Lydia Dolecek, Stefan Haslinger, Manuel Perschl, Roland Eder, Sebastian Masaryk, Niklas Prerauer, Alexander Pamperl, Philip Heber, Oleg Gittsovich, Christoph Phili Russocki, Stefan Hummel, Florian Kautz. – Mödling: Dominik Gamel; Gregor Armbruster, Patrick Schindler, Florian Zarossky, David Steinert, Lenz Simon, Nikolaus Ott, Jakob Grabner, Jakob Germany, Johannes Skacel, Felix Steinert, Renato Neven Bunn, Stefan Hezucky, Raphael Pikisch, Dominik Grabner, Max Pöhnl. – Tore: Lydia Dolecek (3), Alexander Pamperl, Stefan Haslinger; Max Pöhnl, Florian Zarossky, Johannes Skacel, Raphael Pikisch, Simon Lenz, Jakob Germany. – Schon im ersten Durchgang der NÖ Landesliga (6:1 für Mödling) waren die Stock City Oilers II jene Mannschaft, die gegen den UEC Mödling das Spiel am spannendsten gestalten konnten. Diesmal wollten es die Oilers II – verstärkt durch einige Spieler der ersten Kampfmannschaft – wissen. Zunächst lief jedoch wieder alles nach Plan für den Tabellenführer aus Mödling. Max Pöhnl brachte die Dragons in der 8. Minute mit einem Shorthander in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich brachten zwei Powerplaytore durch Florian Zarossky und Johannes Skacel die Gäste wieder auf die Siegerstraße. Auch im zweiten Drittel ging der „Gameplan“ der Dragons auf. Mit drei weiteren Treffern durch Raphael Pikisch, Simon Lenz und Jakob Germany zogen die Mödlinger auf 6:1 davon. Doch die Stockerauer gaben nicht auf und kamen durch zwei Tore von Lydia Dolecek noch vor Drittelende auf 3:6 heran. Im letzten Drittel setzten die Gastgeber ihre Aufholjagd fort. Durch Treffer in der 46. und 49. Spielminute waren die Hausherren wieder auf einen Treffer herangekommen. Und es blieb bis zur letzten Sekunde spannend – den die Oilers II hatten in den letzten beiden Minuten sogar noch ein Powerplay. Letztendlich brachten die Dragons den glücklichen Sieg über die Zeit und liegen mit dem Punktemaximum von 14 Punkten aus sieben Spielen weiterhin an der Tabellenspitze. Ausschlaggebend für den knappen Erfolg waren die „Special Teams“: Mit drei Powerplay-Toren und einem Shorthanded-Goal bewies der Tabellenführer seine Qualität in Über- und auch Unterzahl. Raptors Eisenstadt –UEHC Hawks St. Pölten 7:1 (5:1, 1:0, 1:0) – Eisenstadt: Ladislav Bede, Anna Scharmitzer; Hermann Höld, Niklas Edelmann, Andre Wimmer, Sebastian Kropf, Christoph Gruber, Edmond Vata, Szabolcs Bede, Ognjen Opaci, Thorsten Prior, Benjamin Krammer. – St. Pölten: Manuel Scholler; Jakob Schwarzmayer, Dominik Saladak, Josef Waidhofer, Thomas Wessely, Ehab Zidan, Bernd Wagner, Mario Steininger, Lukas Lienbacher, Alice Zenz. – Tore: Benjamin Krammer (2), Christoph Gruber, Sebastian Kropf, Hermann Höld, Szabolcs Bede, Thorsten Orior; Kuka Lienbacher. – Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, lagen die Landeshauptstädter schon 0:3 zurück. Die Überlegenheit der Eisenstädter war im den ersten zwanzig Minuten eklatant. In keiner Phase des ersten Drittels hatten die Hawks die Chance, mit den Heimischen mitzuhalten. Dabei waren die Eisenstädter noch „gnädig“ und begnügten sich mit fünf Toren. In den beiden folgenden Dritteln zogen sich die St. Pölten eigentlich vom Ergebnis her relativ gut aus der Affaire. Sie verteidigten einerseits wesentlich besser, waren aber dadurch in der Offensive ziemlich eingeschränkt. Siewb profitierten aber auch von der Genügsamkeit der Gastgeber, die gegenüber dem ersten Drittel einige Gänge zurückschalteten. Stadtchef beim Schnitzelessen der Young EaglesMödlinger Eisarena war Treffpunkt der JugendFür den KEV war Rust eine sehr harte NussDer UHC Tulln steht wie Stockerau im FinaleMödling: Zwei Drittel Top, dann ein Drittel FlopAuch in Gmunden legten Kids Talentprobe abKremser Jung-Eagles ließen aufhorchenUEC Mödling nach Sieg in Ternitz im HalbfinaleKSV Eagles-Niederlage trotz einer guten LeistungAm Ende fehlte den Spielerinnen die NervenEishockey-Bronze für die Damen ist möglichHeimdebakel der Kremser Eagles gegen Amstetten