Eishockey-Bronze für die Damen ist möglich

Hatte gegen Ungarn großartig gehalten: Österreichs Torfrau Anja Adamitsch. - Foto: Mats Bekkevold
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EISHOCKEY. Im vierten Spiel der Damen-Eishockey U18-WM Division IA sicherte sich Österreich den Verbleib unter den Top 14 der Welt.

Ungarn U18 – Österreich U18   0:1 (0:1, 0:0, 0:0).- Österreich: ADAMITSCH Anja; AUSPERGER Nina, FELDER Anna, HEUBERGER Katharina, MÖRTL Emma, SIMONIS Vanessa, STANEK Sidonie; LÜFTENEGGER Laura, SCHAFZAHL Theresa, WURZER Lena, DAUBÖCK Lena, BURGHART Isabella, STEINER Anna Lena, GEIFES Leoni, ROPATSCH Valentina, KILLIUS Katharina, RAINER Nina, MAYR Julia, KALTENEGGER Sophie. – Tor: Theresa Schafzahl (19:49). – Nach dem 1:0-„Kampfsieg“ gegen Ungarn gibt es sogar noch die Chance auf die Bronzemedaille. Am Finaltag kommt es zum Duell mit den bislang sehr stark aufspielenden Gastgeberinnen aus Italien. Bereits zu Beginn des Spiels merkte man beiden Teams die Nervosität an und auch wenn beide Teams zuerst ihr Augenmerk auf die Defensive legten, gab es auf beiden Seiten hochkarätige Torchancen. Ganze 11 Sekunden vor Drittelende bezwang dann Österreichs Topscorerin Theresa Schafzahl die gegnerische Torfrau zum am Ende bereits alles entscheidenden 1:0. Im Mitteldrittel drückten die Ungarinnen mit ihren besten zwei Linien auf den Ausgleich, Österreich hielt mit 4 Reihen und der an diesem Abend unbezwingbaren Torfrau Anja Adamitsch dagegen. Im Schlussabschnitt folgte eine immer größer werdende Nervenschlacht, wobei bei den Leistungsträgerinnen der Ungarinnen auch langsam die Kräfte schwanden. Am Ende brachte das rot-weiß-rote Team den knappen Vorsprung mit viel Teamgeist und Kampfkraft über die Zeit.

„Finalspiel“ gegen Italien

Damit schiebt sich Österreich vorerst auf Rang drei in der Tabelle vor, es wartet aber noch ein echtes „Endspiel“ um die Bronzemedaille gegen Gastgeber Italien. Für die Italienerinnen ist aktuell von Platz 2 bis 5 noch alles möglich, das Team Austria kann ebenfalls noch 3., 4. oder 5. werden. Um den Abstieg spielen Ungarn und Norwegen im direkten Duell gegeneinander, um den Aufstieg trifft Japan auf die Slowakei. Somit ist viel Spannung für den Schlusstag vorprogrammiert…

Kapitänin Nina Ausperger atmet nach dem Spiel durch: „Wir haben heute sicher nicht unser bestes Eishockey gespielt, aber wir haben von der ersten bis zur letzten Minute einfach alles gegeben. Es war ein absolutes Nervenspiel für uns, aber wir haben es am Ende geschafft. Am Sonntag gegen Italien wird es mit Sicherheit mindestens gleich schwer. Da müssen wir uns auf jeden Fall auf zumindest 60 Minuten Kampf bis zum Umfallen einstellen, wenn wir die WM mit einer Medaille abschließen wollen.“

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