Mödling: Zwei Drittel Top, dann ein Drittel Flop

Auch Germany (li.) hatte einen schweren Stand. - Foto: zVg
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EISHOCKEY. Zwei Drittel lang agierten die Dragons aus Mödling gegen die favorisierten Tullner auf Augenhöhe.

UEC „The Dragons“ Mödling – EHC Tulln Hummels 1:6 (0:0, 1:1, 0:5). – Zwei Drittel lang agierten die Dragons gegen die favorisierten Tullner auf Augenhöhe. Dann folgte ein Einbruch und die Gäste stellten im letzten Abschnitt von 1:1 auf 1:6. Leider kam es auch zu einigen unsportlichen Szenen.

Wie in der Vorwoche ging es für die Dragons erneut gegen ein bisher ungeschlagenes Team. Denn im Halbfinale trafen die Dragons auf den Sieger der Gruppe West, den EHC Tulln. Dass Mödling sich aber nicht zu verstecken brauchte, bewiesen sie schon beim eindrucksvollen Sieg gegen Stockerau.

Tatsächlich präsentierte sich die Gäste zu Beginn nicht so stark und eingespielt wie noch Stockerau eine Woche zuvor. Beide Teams begannen vorsichtig und das Spiel verlief auch von den Chancen her ausgeglichen. Kritisch wurde es für Mödling erstmals in der 8. Spielminute, als es fast zwei Minuten 5 gegen 3 Überzahl zu überstehen galt.
Kurz vor Ende des Drittels kam noch einmal Hektik auf. Zunächst hatte Tullns Hübl Glück, dass ein Check von hinten gegen die Bande nur mit zwei Minuten bestraft wurde. Wenig später sorgte Tullns Berger mit einem Schuss nach der Pausensirene für erhitzte Gemüter. Der Spielstand von 0:0 nach dem ersten Drittel entsprach aber durchaus dem Spielverlauf.

Mödling überraschte im zweiten Drittel

Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag. Nach einem Zusammenspiel der beiden Steinert-Brüder brachte David den Aussenseiter Mödling mit 1:0 in Führung. Tulln wirkte geschockt, nervös und diskutierte immer wieder heftig mit den Schiedsrichtern. Auch ein Timeout der Gäste brachte die Ruhe nicht zurück ins Tullner Spiel.
Letztlich brachte ein Powerplay Tulln zurück ins Spiel: In der 28. Spielminute glichen die Gäste auf 1:1 aus. Mödling blieb aber davon unbeeindruckt und hatte bis zum Drittelende die deutlich besseren Chancen. Rückblickend eine entscheidende Phase im Spiel. Denn hier hatte Mödling in mehreren Powerplays die Chance, das Spiel zu seinen Gunsten zu kippen.

Im letzten Drittel machten sich die Dragons das Leben selbst schwer. Innerhalb kurzer Zeit kassierte man zwei Strafen und in der folgenden 5 gegen 3 Überzahl ging Tulln erstmals in Führung. Wenige Minuten später erhöhten die immer stärker werdenden Gäste auf 3:1. Damit war die Partie entschieden.

Ergebnisse Play-Off I:
 UEC „The Dragons“ Mödling – EHC Tulln Hummels 1:6 (0:0, 1:1, 0:5)
ECU Amstettner Wölfe – Stockerauer Eissportverein I 1:10 (1:1, 0:5, 0:4)
 
Ergebnisse Play-Off II:
 Eishockeyverein Ternitzer Wölfe – Stockerauer Eissportverein II 7:4 (1:3, 5:0, 1:1)

Ergebnisse Play-Off III:
 EHC Raptors Eisenstadt – Union Kremser Eislaufverein 6:3 (4:1, 2:1, 0:1)

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