Heimdebakel der Kremser Eagles gegen Amstetten

Die Patronanz übernahm Bürgermeister Reinhard Resch, der von Sportstadtrat Albrecht Kisling (im Bild mit KEV Eagles Kapitän Oliver Pfeiffer) vertreten wurde. - Foto: KEV.
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EISHOCKEY. Der KEV blieb im Heimmatch gegen den ECU Amstettner Wölfe chancenlos und kassierte ein 1:7-Debakel.

KEV – ECU Amstettner Wölfe 1:7.  – KEV: Rabl Andreas; Brunnbauer Axel, Parycek Bernd,Brandl Sebastian, Kuchelbacher Phillip, Pfeiffer Oliver (C), Gleich Jakob, Preißl Gregor, Rumpl Raphael, Wick Mathias, Schierhuber David, Knotzer Andreas, Neussl Philip. – Auch das fünfte Spiel im Grunddurchgang gestaltete sich für das junge Team des KEV zu einer Lehrstunde Die Kampfmannschaft blieb im Heimmatch gegen den ECU Amstettner Wölfe chancenlos und kassierte ein 1:7-Debakel.

Die Gäste machten schon im Anfangsdrittel klar, dass sie nicht gewillt waren, zwei Punkte in Krems liegen zu lassen und gingen rasch mit 2:0 in Führung. Die Hausherren hatten dieser Phase zwar einige Möglichkeiten, das Spiel offen zu halten (z. B. einen Lattentreffer von Sebastian Brandl), kamen allerdings zu keinem Tor. Das Mitteldrittel verlief weitgehend ausgeglichen. Das bessere Ende hatten aber auch hier die Gäste, die auf 4:0 davonzogen. In der Folge ließen die Amstettner nichts anbrennen, kontrollierten das Spielgeschehen und machten im Schlussdrittel den Sack zu. Erst fünf Minuten vor Schluss erzielte Kapitän Oliver Pfeiffer den Kremser Ehrentreffer.

Größte Baustellen beim KEV waren an diesem Abend die Abschlussschwäche, das Defensivverhalten und die Ratlosigkeit beim Überzahlspiel. Man konnte aber auch ohne rosarote Brille Positives erkennen: So war bei den Abläufen und damit auch beim Spielaufbau gegenüber den letzten Partien eine Steigerung feststellbar. Vor dem Tor fehlen allerdings die Erfahrung und manchmal auch das Glück. Ersteres wächst mit jedem Spiel, zweiteres lässt sich bekanntermaßen erzwingen. Vielleicht schon im nächsten Heimspiel gegen Stockerau II (Samstag, 13. Jänner, ab 19.30 Uhr).

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