Krems/Zwettl: Torlawine gegen Hummels Tulln Themen:Eishockey Im Burgenland-Derby behielten die Raptors aus Eisenstadt (dunkle Dress) gegen die Stormy aus Rust mit 7:1 klar die Oberhand. Foto: Raptors Von: Heinz Harauer 11. Januar 2017 EISHOCKEY. In der Eliteliga gab es im NÖ-Derby zwischen der Spielgemeinschaft Krems/Zwettl gegen UHC Tulln gleich 28 Treffer. Eliteliga – 10. Runde: SPG EV Union Krems Eagles/ESV Zwettler Hurricanes – EHC Hummels Tulln 16:12 (5:4, 8:2, 3:6). – Krems: Andreas Rabl; Marcus Galler, Philip Neussl, Oliver Pfeiffer, Nico Toff, Sebastian Brandl, Alexander Neussl, Patrick Backknecht, Phillip Stockinger, Gregor Preißl, Vaclav Kral, Ladislav Vitovec, Anton Wesely, Phillip Kuchelbacher, Patrick Kern, David Schierhuber. – Tulln: Christoph Posautz; Clemens Takats, Paul Blüml, Mario Schatz, Mario Hadwig, Petr Watzke, Philipp Kink, Gerald Lederer, Florian Fuchs, Martin Stangelberger. – Tore: Patrick Kern (5), Vaclav Kral, Nico Toff (je 3), Oliver Pfeiffer, Ladislav Vitovek, Patrick Backknecht, Phillip Stockinger, Gregor Preißl. – Tulln: Florian Fuchs, Philipp Klink, Gerald Lederer (je 3), Clemens Takats, Petr Watzke, Martin Stangelberger. – Zu einer in jeder Hinsicht ungewöhnlichen Begegnung kam es in Zwettl beim Aufeinandertreffen derKrems/Zwettler Spielgemeinschaft gegen den EHC Tulln. Geprägt wurde diese Partie durch zwei Dinge, die es in Übermaß gab: Schnee und Tore. Durch den dichten Schneefall konnte von regulären Bedingungen nicht die Rede sein. Da die ersatzgeschwächten Gäste sich aber extra ins Waldviertel begeben hatten, einigten sich die beiden Klubs auf eine Durchführung des Meisterschaftsspieles. Diese musste immer wieder unterbrochen werden, da der puck uf der Eis/Schnee-Fläche teilweise nicht zu sehen war. KEV-Spielertrainer Nico Toff: „Beide Teams hatten mehr meht der Witterung zu kämpfen. Wir haben uns daher schon vor der Partie auf eine humane Spielweise geeinigt. Es gab darum auch relativ wenig Strafen.“ Das Spielgeschehen hatte bei diesem Wetter etwas von einer Lotterie. Das Momentum glich einem naseen Stück Seife, dass beständig von einem Paar Hände das andere flutschte. Dann drehten die Heimmannschaft auf und zog auf 13:5 davon. Eigentlich hätte damit das Spiel entschieden sein müssen, aber die Tuzllner kamen im Schlussdrittel noch auf 13:11 heran, bis in den letzten vier Minuten ein Dreierpack von Nico Toff, Patricl Kern und Gregor Preißl den Sack endgültig zumachte. Überragend bei den Kremsern/Zwettlern präsentierte sich die erste Linie mit Toff, Kern und Kral, die elf Treffer zum Torreigen beisteuerte und die geschlossen die ersten drei Plätze der erfolgreichsten Torschützen der NÖ Elitaliga einnimmt. Sehr zufrieden zeigte sich der Spielertrainer Toff auch mit Ersatztorhüter Andreas Rabl, der für den Einsergoalie Florian Goriupp, der aus beruflichen Gründen für den Rest der Saison nicht mehr zur Verfügung steht, einsprang. „Er hat bei entscheidenden Momenten den Durchblick bewahrt“, gab es Lob vom Toff. WCU Amstetten – Stockerauer EV 5:0 strafverifiziert – Grund: Nichtantreten des Stockerauer Eissportvereines. Landesliga . 10. Runde: Stormy Storks Rust – Raptors Eisenstadt 1:7 (1:1, 0:2, 0:4). – Rust: Bernd Rainer; Mario Horvath, Sascha Hübner, Walter Schwabl, Christoph Schwabl, Christoph Freiler, Roland Humann, Philip Vodopiutz, Gerald Liberda, Andreas Huszar, Gerald Faber, Alfred Kaspar, Werner Huszar. – Eisenstadt: Ladislav Bede, Anna Scharmitzer; Hermann Höld, Niklas Edelmann, Andre Wimmer, Maximilian Koglbauer, Sebastian Kopf, Lukas Edelmann, Edmond Vata, Szabolcs Bede, Ognjen Opacic, Marco Alexander Putz, Thorsten Prior, Benjamin Krammer. – Tore: Christoph Schwabl; Thorsten Prior (2), Szabolcs Bede, Niklas Edelmann, Lukas Edelmann. – In einem Burgenland-Derby, dass alle Erwartungen an ein tolles Eishockeymatch erfüllte, gingen die Raptors Eisenstadt als klarer Sieger hervor. Vor dem Match lagen die Raps auf dem zweiten Tabellenplatz, welchen sie durch einen Sieg gegen die Störche punktemäßig festigen würden. Für die Störche wären Punkte zur Sicherung ihres vierten Platzes ebenso wichtig, der zugleich der letzte Play-off-Platz ist. Die Eisenstädter gingen mit einer gewissen Vorsicht in dieses Derby. Doch die Fans sorgten bald für eine tolle Stimmung und trieben ihr Team an. Benni Krammer erzielte nach einem Pass von Hermann Höld den so wichtigen Führungstreffer. Beide Mannschaften spielten konzentriert und diszipliniert und so wurden im ersten Drittel keine Strafen ausgesprochen. Vier Minuten vor Ende des spannenden ersten Drittels gelang den Rustern durch Christoph Schwabl der Ausgleichstreffer. Die Gastgeber wurden von ihrem Headcoach Manuel Drlicek optimal auf das Match eingestellt und er integrierte wieder die Jugendspieler Maximilian Koglbauer, Edmond Vata und Marc Putz ins Team. Im zweiten Drittel begann es zu schneien und das Derby wurde ein richtiges „Winter-Classic“ Die Raptors kamen mit den schwierigen Bedingungen besser zurecht und gingen durch zwei Tore von Szabolcs Bede und Lukas Edelmann mit einer 3:1-Führung in die Drittelpauseause. Das sie in erster Linie Goali Laci Bede zu verdanken hatten, der mit einer tollen Reaktion den Anschlusstreffer verhindern konnte. Durch den anhaltenden Schneefall im dritten Drittel und dem Schnee auf der Eisfläche verlangsamte sich das Spiel, doch die Emotionen blieben hoch. Lukas Edelmann und der Ruster Sascha Hübner mussten sich nach einer „intensiveren“ Diskussion vorzeitig in die Kabine verabschieden. Die Raptors-Defense rund um Andre Wimmer stand gut und ließ keine Chancen der Ruster mehr zu. Dadurch konnten die Eisenstädter ihre Führung durch zwei Tore von Thorsten Prior, sowie Treffer von Sebastian Kropf und Niklas Edelmann bis auf 7:1 ausbauern und danach über den verdienten im Derby jubeln. Landesliga 11. Runde: UHEV Hawks St. Pölten – Stockerauer EV 2:0 (1:0, 0:0, 1:0). – St. Pölten: Manuel Scholler; Simon Hochauer, Jakob Schwarzmayer, Dominik Sadalek, Stefan Smrk, Josef Waidhofer, Walter jecel, Thomas Wessely, Ehab Zidan, Bernd Wagner, Mario Steininger, Lukas Lienbacher, Lukas Deinsberger. – Stockerau: Paula Camilla Marchart; Marina Strer, Michael Oschepp, Rafael Alonso, Patrick Indra, Michael Lettner, Lydia Delocek, Stefan Haslinger, Manuel Perschl, Roland Eder, Marcel Beer, David Graschl, Philip Heber, Christoph Phili Russocki, Lukas Horn, Michael Bauer, Florian Kautz. – Raptors Eisenstadt – UEC The Dragons Mödling 5:11 (1:5, 1:5, 3:1). – Eisenstadt: Ladislav Bede; Marvin Alfranz; Hermann Höld, Marco Alexander Putz, Niklas Edelmann, Andre Wimmer, Maximilian Koglbauer, Sebastian Kropf, Lukas Edelmann, Edmond Vata, Thorsten Prior, Benjamin Krammer. – Mödling: Dominik Gamel, Maximilian Gamel; Patrick Schindler, Florian Zarossky, David Steinert, Alexander Waismayer, Nikolaus Ott, Marian Stabel, Jakob Grabner, Jakob Germany, Johannes Skacel, Felix Steinert, Oliver Panny, Stefan Hezucky, Raphael Pikisch, Dominik Grabner, Max Pöhnl. – 12. Runde Eisbären Trautmannsdorf – UEHV Hawks St. Pölten 9:5 (3:2, 3:2, 3:1). Stadtchef beim Schnitzelessen der Young EaglesMödlinger Eisarena war Treffpunkt der JugendFür den KEV war Rust eine sehr harte NussDer UHC Tulln steht wie Stockerau im FinaleMödling: Zwei Drittel Top, dann ein Drittel FlopAuch in Gmunden legten Kids Talentprobe abKremser Jung-Eagles ließen aufhorchenUEC Mödling nach Sieg in Ternitz im HalbfinaleKSV Eagles-Niederlage trotz einer guten LeistungAm Ende fehlte den Spielerinnen die NervenEishockey-Bronze für die Damen ist möglichHeimdebakel der Kremser Eagles gegen Amstetten