Jakob Dusek schlug am Pitztaler Gletscher zu

Auch die Neussner-Zwillinge kamen am Pitztaler zum Einsatz. - Foto: Hermann Neussner
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SNOWBOARD. Beim FIS-Juniorenbewerb im Snowboardcross am Pitztaler Gletscher kamen auch Niederösterreichs Talente zum Einsatz.

Der europäische Snowboard-Nachwuchs aus 18 Nationen beteiligte sich beim ersten FIS-Juniorenbewerb (Cross) der Saison 2015/16. 48 Juniorinnen und 85 Junioren  waren in die Pitztaler Gletscherwelt nach Tirol gekommen. Den Sieg im ersten Rennen holte sich die Französin Manon Petit, zuletzt mit Gold beim  European Youth Olympic Festival erfolgreich, vor Alexandra Hasler (SUI), die bereits mit ersten und zweiten Plätzen im Europa-Cup glänzte und der ebenfalls erfolgreichen Meryeta Odine (CAN). Das zahlenmäßig stärkste Damenteam stellte Österreich gemeinsam mit der Schweiz mit sieben Starterinnen vor Frankreich (6).


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Aus der Niederösterreichischer Sicht und ganz besonders aus jener von Union Trendsport Weichberger  erfreulich: Von den sieben Österreicherinnen kommen fünf aus dem St. Pöltner Team. Katharina Neussner, die mit ihrem Lauf keineswegs zufrieden war, landete als beste Österreicherin auf Rang 13. Gefolgt von Klubkollegin Hannah Kocher, Victoria Boric (Stams-Schülerin) und der Landersdorferin Kristina Neussner auf Platz 25. Sarah Bacher, die Jüngste im Feld, bestritt ihr erstes FIS-Rennen und scheint noch vor ihrer Teamkollegin Theresa Prisching (33.) auf Rang 31 auf. Alle Niederösterreicherinnen besuchen die Snowboard-Akademie in Schladming. Pia Zerkhold (Snowboardbase/NÖ) hatte sich leider beim EU-Cup verletzt und konnte beim FIS-Rennen nicht an den Start gehen. „Dass Niederösterreich ein so starkes Team hat, ist den Schulen Niederösterreichs, allen voran der Snowboard-Mittelschule in Lilienfeld, zu verdanken und ganz besonders der weiterbildenden Akademie in Schladming. Alle NÖ Spitzenkräfte, auch Benjamin Karl  und Maria Ramberger, wurden bei Schulmeisterschaften entdeckt“, so Erik Wöll. Deshalb legt er so großen Wert darauf, dass sich womöglich viele Schulen bei den NÖ Meisterschaften am 22. Februar in Annaberg beteiligen. Mit `Mini Shred- Kindersnowboard´, unserem neuen Projekt, soll die Erfolgsserie weiter ausgebaut werden. Es gilt dabei talentierte Kinder bereits im Volksschulalter zu erfassen.“

Trendsport Weichberger Talenteschmiede Österreichs

Bei den Herren war der Herzogenburger Jakob Dusek vom Weichberger-Team eindeutig der Mann des FIS-Bewerbes. Beim ersten Rennen, in Führung liegend, kam er knapp vor dem Ziel zu Sturz und musste sich danach um die Plätze fünf bis acht streiten und beendete das Rennen als zweitbester Österreicher auf Rang fünf hinter dem Vorarlberger Luca Haemmerle (SC Gaschurn), der das Rennen für sich entscheiden konnte. Marco Dornhofer (UTW) landete im 85 Starter zählenden Feld auf Rang 33. Beim Rennen am 28. November war Jakob Dusek nicht zu schlagen und setzte sich vor dem Schweizer Kalle Koblet und Nathanael Maler (SC Imst) an die Spitze. Marco Dornhofer ist mit Platz 34 wieder im guten Mittelfeld zu finden.  „Jakob Dusek ist auch im Europacup für Überraschungen gut“, so Erik Wöll.

Bei den Damen war auch im zweiten Rennen Manon Petit (FRA) der Sieg vor Sarah Devouassoux (FRA) nicht zu nehmen. Für die Freudennachricht des Tages sorgte Kristina Neussner: Ein Jahr fehlte sie wegen einer Verletzung, nun hat sie nach ihrer Rennpause wieder zu ihrer Form zurückgefunden. Der dritte Rang am Pitztaler Gletscher wird ihr für die kommenden Rennen Auftrieb und Selbstsicherheit geben. Zwillingsschwester Katharina, die zweitbeste Österreichern, ist auf Rang zehn zu finden. Die weitere Reihenfolge der Österreicher: 14. Victoria Boric, 18. Therese Prischink (UTW) 34. Fabienne Roduner, 36. Sahra Bacher und 38. Hannah Kocher (beide UTW).

Die Nachwuchskräfte der Snowboard-Schule Lilienfeld trainieren eine Woche lang in Schladming mit Erik Wöll. Zielvorgabe: Vorbereitung für die regionalen Rennen in Niederösterreich.


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