Snowboard-Nachwuchs in der Warteschleife Themen:Snowboard Kristina (li.) und Katharina Neussner warten auf weitere Weltcup-Einsätze. - Foto: Wöll Von: Heinz Harauer 23. Januar 2016 SNOWBOARD. Vorjahressieger Benjamin Karl „abgehängt“, Maria Rambergers „Solovorstellung“ bei den Damen. Seit der Aufnahme in den Weltcup-Kalender vor drei Jahren hat sich das slowenische Rogla stets als guter Boden für die ÖSV-Raceboarder erwiesen. Für die Damen lief es auch diesmal nicht so schlecht. Österreich darf mit den Plätzen zwei (Marion Kreiner) und fünf (Julia Dujomovits) zufrieden sein. Werbung Bei den Herren reichte es nicht einmal für einen Stockerlplatz. Mit Platz 12 zeigte Lucas Mathies das beste Ergebnis. Gefolgt von Andreas Prommegger (14.), Alexander Payer (16.), Johann Stefaner (19.), Sebastian Kislinger (22.) und Benjamin Karl (25.). Der Wilhelmsburger stand in Rogla im Vorjahr übrigens auf dem Podest ganz oben. Dennoch der Welt Cup ist noch nicht zu Ende und da kann sich noch einiges bewegen. Zurzeit liegt Andreas Prommegger auf Rang acht (1300), gefolgt von Alexander Payer (1160) und Benjamin Karl (Trendsport Weichberger St. Pölten). Maria Ramberger musste sich am Samstag in Feldbach mit Rang 13 begnügen und bei den Herren zeigte Hanno Douschan (K) mit Platz sieben sein bestes Welt Cup Ergebnis. Damen-Nachwuchskräfte vom ÖSV auf Warteliste abgeschoben Bedauerlich, dass der ÖSV seine jungen Nachwuchskräfte nicht in den Cross-Weltcup entsendet. Während vor allem Frankreich, aber auch Deutschland, die Schweiz, Russland und Tschechien die Mädchen der Jahrgänge 1997 bis 1999 an den Start schicken, müssen die Österreicherinnen Zuhause bleiben. Insofern unverständlich, da sich Christine Holzer (Jg.1995), Katharina und Kristina Neussner (Jg. 1996) aus dem Weichberger-Team und Sophia Ganahl (Jg. 1995) zuletzt beim Weltcup im Montafon mit den Plätzen 23, 25, 27 und 28 gut in Szene setzen und Weltcuppunkte sammeln konnten. So ist Österreich bei den Damen nach dem Ausscheiden der Vorarlbergerin Susanne Moll nur mehr mit der Niederösterreicherin Maria Ramberger (Union Trendsport Weichberger) vertreten. Bei den Herren sind es derzeit sechs. Da etliche FIS-Rennen wegen Schneemangel abgesagt werden mussten, konnten die jungen Damen bislang auch nicht die so notwendige Rennerfahrung für den Europacup sammeln. Wenn schon die Rennen in Übersee nicht beschickt werden (aus Kostengründen?), hätte man wenigstens eine Teilnahme in Feldberg (D), anstatt eines Trainingsaufenthalts in Italien erwarten dürfen. Erik Wöll kann die ÖSV-Entscheidung nicht nachvollziehen und will der Sache nachgehen. Auch der Hinweis, der Weltcup in Feldbach wäre zu schwierig, greift nicht. „Dieser Weltcup war der Kürzeste (30 Sekunden) den ich je gesehen habe und wesentlich schwierigere Strecken kann man bei Europa Cup-Bewerben beobachten,“ so Wöll. Für das ÖSV-Nachwuchs-Team steht am 30. und 31. Jänner ein Europacup in Deutschland (Grasgehren), bei dem übrigens Maria Ramberger führt, auf dem Programm. Werbung Perfekter Saisonauftakt in Carezza für Benjamin KarlRaceboarder starten in Carezza in die Weltcup-SaisonSnowboard: Gut vorbereitet in die Saison 2018/19NÖ Spitzensnowboarder: Karl und DusekÖSV-Junioren peilen WM-Medaillen anDrei Niederösterreicher bei Snowboard Jugend-WMSV-Trio nach Verletzungen auf dem Weg zurückBeinharter Trainingsplan von Katharina NeussnerSt. Pöltens Bürgermeister empfing DusekSnowboard: NÖ stark im ÖSV-Kader vertretenHannah Kocher erholt sich von VerletzungHolzinger „übersiedelt“ nach Schladming