Daniel Raab aus Randegg durchbrach Schallmauer

Neue persönliche Bestmarke: Daniel Raab aus Randegg (NÖ). - Foto: zVg
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SKI ALPIN. Bei den Speed Masters in Vars (FRA) „nahm“ der 36-jährige Klaus Schrottshammer dem Tiroler Harry Egger den Rekord weg.

Das Weltcuprennen in Vars verlief für Klaus Schrottshammer nicht ganz nach Plan. Nach der Halbzeitführung musste er sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Bei den anschließenden Speed Masters gab es jetzt doch noch ein Happy End für den 36-jährigen Bad Mitterndorfer.


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Im letzten Lauf bei den Speed Masters in Vars konnte Klaus Schrottshammer wieder seine Klasse und Routine ausspielen und erzielte eine Geschwindigkeit von 248,447 Stundenkilometer. Damit sorgte der 36-Jährige für einen neuen  österreichischen Rekord auf. Er löste damit den Langzeitrekord des Tirolers Harry Egger von 248,100 km/h, aufgestellt in Les Arcs 1999, ab. „Ich bin einfach extrem erleichtert. Ich habe lange auf das hingearbeitet und somit auch verdient – es ist einfach an der Zeit gewesen, den Rekord zu brechen“, so der überglückliche Rekordhalter.

Im französischen Vars erwartete die Rennläufer die schnellste Strecke im gesamten Weltcupzirkus, wobei es eine ganz besondere Herausforderung für die drei österreichischen Neulinge in der Königsklasse S1 darstellte. „Die Strecke präsentiert sich in einem tollen Zustand, hat mit der gefährlichen Kompression aber seine Tücken, die es heißt zu bewältigen“, weiß Mannschaftsführer Christoph Prüller.

Auch Daniel Raab ließ aufhorchen

Die beiden Junioren im österreichischen Team legten erneut eine Talentprobe ab. Sowohl der Oberösterreicher Simon Leitner (207,31 km/h) als auch der Niederösterreicher Daniel Raab (206,77 km/h) aus Randegg erreichten nach tollen Fahrten persönliche Höchstgeschwindigkeiten und „durchbrachen“ als erste österreichischen Junioren die Schallmauer von 200 Stundenkilometern. Daniel Raab von der Sportunion Waidhofen/Ybbs verpasste damit auch nur ganz knapp den bestehenden Niederösterreich-Rekord, welchen mit Christoph Prüller ebenfalls ein Randegger mit 207,16 km/h hält.

„Es ist einfach ein geiles Gefühl, die Schallmauer von 200 Stundenkilometern zu durchbrechen. Es ist wirklich ein äußerst großer Unterschied ob man jetzt 160 bis 180 km/h fährt, oder dann eben über 200. Der Körper verhält sich hier schon ganz anders und auch die Spannung muss man viel besser halten können. Umso höher die Geschwindigkeit, umso höher muss auch die Konzentration sein“, zeigte sich Daniel begeistert. Von diesem sehr erfolgreichen Verlauf der bisherigen Saison wagte der 19-Jährige anfangs nicht zu träumen. „Es ist für mich eine ganz besondere Ehre, jetzt auch Mitglied des 200er-Clubs zu sein. Ich habe zwar den NÖ-Rekord von Christoph knapp verpasst. Aber das macht nichts,  den hol ich mir dann nächstes Jahr“, freut sich Raab bereits auf seine nächsten Einsätze.


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