Dominic Thiem gewann spannendes Tennis-Finale

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TENNIS. Seinen vierten Turniersieg holte sich der Lichtenwörther Dominic Thiem in drei Sätzen gegen den Spanier Nicolas Almagro.

Der 22-Jährige Dominic Thiem hat in Buenos Aires sein viertes ATP-Turnier gewonnen und damit an Siegen mit Horst Skoff gleichgezogen. Ein Titel fehlt noch auf Jürgen Melzer, den zweitbesten Österreicher aller Zeiten. Von 4. bis 6. März wird Thiem im Davis Cup in Portugal antreten.


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Mit dem 7:6 (2), 3:6, 7:6 (4)-Sieg gegen Spanier Nicolas Almagro im Finale des 598.865-Dollar-Events in Argentinien sorgte der 22-jährige Lichtenwörther Dominic Thiem für den 66. Titel eines Österreichers im Profi-Tennis. Davon hatte Thomas Muster alleine 46. Musters bestes Ranking war die Nummer 1 für sechs Wochen ab 12. Februar 1996.

Spanier Almagro eine ganz harte Nuss

Nur 24 Stunden nach seinem sensationellen Halbfinal-Erfolg gegen Rafael Nadal lief  Thiem (ATP 19) auch gegen Almagro (ATP 72) zu Hochform auf. Ein Endspiel mit einer Besetzung, die kaum jemand erwartet hatte. Denn auch der Spanier Almagro war bei den Buchmachern nicht gefragt. Doch der 30-Jährige schaltete im Halbfinale den als Nummer zwei gesetzten Landsmann David Ferrer sensationell aus. Zuvor gab es 16 Pleiten von Almagro. Thiem wiederum ging als leichter Favorit ins Finale: Bei den Australien Open setzte sich der Österreicher in drei Sätzen 6:3, 6:1, 6:3 gegen Almagro durch.

Doch der Lichtenwörther hatte diesmal hart zu kämpfen. Im ersten Satz ging es ohne Aufschlagverlust ins Tiebreak, dort trumpfte der Niederösterreicher groß auf und setzte sich mit 7:2 durch. Im zweiten Set kassierte Thiem Breaks zum 3:4 und 3:6, somit musste ein Entscheidungssatz her.

In diesem zog Almagro zunächst auf 2:0 davon, Thiem kämpfte sich jedoch zurück und der Titel der Argentina-Open wurde im Tiebreak entschieden. Dort behielt Thiem dann neuerlich die Nerven und setzte sich 7:4 durch, nachdem er zwei Breakbälle abwehrte. „Der bisher größte Erfolg meiner Karriere, es war eine unglaubliche Woche“, meinte Thiem nach seinem Triumph. Es ist übrigens sein vierter Turniersieg nach Umag, Nizza und Gstaad im vergangenen Jahr.

„Der bisher größte Erfolg meiner Karriere, es war eine unglaubliche Woche für mich“, meint Thiem nach seinem Triumph, während die Hetzjagd weiter ging: Gleich der nach der Siegerehrung ging’s zum Hotel und dann sofort zum Flughafen. Noch am Sonntag reiste er zum nächsten Turnier nach Rio de Janeiro. Hoffentlich bleibt Südamerika ein guter Boden für Österreichs Nummer 1.


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