„Goldregen“ für Österreichs Versehrtensportler

Markus Salcher und Claudia Lösch holten Gold im Super G. - (Fotos: ÖSV)
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VERSEHRTENSPORT. Nach Gold und Silber zum WM-Auftakt holten sich Markus Salcher und Claudia Lösch am zweiten Tag je eine Goldmedaille.

Markus Salcher holte sich nach seinem gestrigen Sieg in der Abfahrt das Speed-Double. In einem knappen Rennen setzt sich der Kärntner mit 21 Hundertstelsekunden vor dem Franzosen Arthur Bauchet und abermals dem Niederländer Jeffrey Stuut durch. „Es war heute aufgrund der für mich nicht einfachen Bedingungen eine knappe Geschichte, umso mehr macht es mich stolz, dass ich mir das Double geholt habe. Ab jetzt kann ich so richtig frei drauf los fahren. Mal schauen, was in den anderen Bewerben noch möglich ist.“

17. WM-Medaille für Claudia Lösch

Ebenfalls Gold gab es heute, nach Silber in der gestrigen Abfahrt, für die Niederösterreicherin Claudia Lösch. Sie setzte sich um 0,45 Sekunden vor der großen Rivalin Anna Schaffelhuber durch. Dritte wurde wie schon gestern Momoka Muraoka aus Japan. „Ich freue mich riesig, dass mir nach dem gestrigen, eher fehlerhaften Lauf, heute alles aufgegangen ist. Die schnelle Setzweise der Strecke hat mir voll getaugt. Mit der Goldenen im Gepäck kann ich jetzt an die restlichen Bewerbe entspannter rangehen.“ Damit holte  sich die Athletin aus Neu Pölla die 17. WM-Medaille.

In der Klasse der stehenden Herren kam der Rest des Teams bei kaltem Wetter und harten Pistenbedingungen nicht so gut wie erhofft mit dem Kurs klar: Nico Pajantschitsch fuhr auf Rang elf, Christoph Schneider wurde 13. Die beiden Technikspezialisten Thomas Grochar und der Niederösterreicher Martin Würz belegten die Plätze 16. und 17.

Roman Rabl, in der Klasse der sitzenden Herren, war mit seinem Lauf, der ihn letztendlich auf Rang sechs führte, zufrieden: „Der Ausritt gestern hat mich ein bisschen zum Grübeln gebracht, insofern bin ich happy, dass ich heute den Run gut ins Ziel gebracht habe. Jetzt stimmt das Setup hinsichtlich Super-Kombi und Riesentorlauf, da werde ich voll angreifen.“

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